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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Volles Haus beim plattdeutschen Abend

11.10.2019

Hurrel /Hude Lacher und anhaltender Beifall waren vorprogrammiert im vollen Saal des Seminarhauses Lichtblick in Hurrel. Dort veranstalteten die Huder Agenda 21-Frauen zusammen mit dem Team des Seminarhauses Lichtblick den plattdeutschen Leseabends. Es war bereits das zweite Mal, nach einjähriger Pause, dass diese Veranstaltung stattfand.

Die aufgestellten 80 Stühle reichten bei weitem nicht für die große Zahl an Zuhörern aus. Abhilfe schufen Seminarhaus-Chefin Barbara Wurmsee und ihr Team. Kurzerhand wurden weitere Stühle in den Saal gestellt.

Nach der Begrüßung durch Marlies Plate, die Initiatorin für besondere Events bei den Agenda-Frauen, und Barbara Wurmsee konnte der unterhaltsame plattdeutsche Leseabend seinen Lauf nehmen. Allerdings gestand die Gastgeberin zu Beginn ein, dass sie seit 30 Jahren das Plattdeutsche erlernen möchte, aber es bislang noch nicht geschafft habe. Insofern war der Abend eine gute Lehrstunden für die Gastgeberin.

Unter dem Motto „Wat soll ick mich hüt uprägen över dat, wat morgen gar nicht kümmt“, gaben die erfahrenen Plattsnacker Brigitte Schröder und der Plattdeutschbeauftragte der Gemeinde Hude, Carsten Möhlenbrock, Geschichten von Land und Leuten zum Besten. Ausgewählte Kortjans, die die Freunde der plattdeutschen Sprache an diesem Abend sehr erfreuten und für so manchen Lacher zwischendurch sorgten.

Brigitte Schröder hatte in ihrem ersten Teil die guten Geschichten vom platten Land dabei. Zum Teil auch ein Stück deftig, aber das Plattdeutsche drückt auch bisweilen Schlüpfriges unverfänglich aus. Carsten Möühlenbrock versuchte sich mit Weltliteratur auf Plattdeutsch. Er trug Ausschnitte aus dem Schaffenswerk von Kurt Tucholsky vor.

Neu im Team der Vortragenden war Karin Eichler. Sie entführte die Gäste mit Geschichten von Matthias Stührwoldt auf den Stührwoldt-Hof bei Plön in Schleswig-Holstein und „outete“ sich gleich als Fan des plattdeutschen Autors und Landwirts.

Mitgebracht hatte Eichler auch gleich ihre Tochter Marlene Eichler. Die hatte ihre Gitarre dabei und gab die Lieder „Freesenhof“ und „Dat du mien Leevsten bist“ mit Gesang und Begleitung zum Besten. Auch sorgte sie für das Abschlusslied des Abends: „Kein schöner Land.“

Alle Plattsnacker sind an diesem Leseabend zweimal aufgetreten. Dazwischen gab es für die Gäste Raum für den eigenen Klönsnack.

Noch bevor die Gäste Platz nahmen, die aus der gesamten Gemeinde Hude und dem nahen Umland den Weg zum Leseabend fanden, gab es für jeden Gast einen plattdeutschen Spruch in die Hand.

Diese Sprüche hatte Ursula Budde ausgewählt und ausgedruckt für die Gäste.

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