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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Damit die Erinnerung nicht verblasst

24.11.2018

Hurrel /Lintel Am Sonntag ist Volkstrauertag. Dann treffen sich die Bürgerinnen und Bürger aus den Dörfern wieder gemeinsam an den örtlichen Ehrenmalen, um der Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges zu gedenken. Nur konnte man die Namen der Gefallenen in Hurrel und Lintel in den vergangenen Jahren kaum noch lesen, da die Schriften auf den Steinen stark verblasst waren. Beim Volkstrauertag am Sonntag werden sie wieder einwandfrei zu erkennen sein. Die Denkmäler wurden im Sommer restauriert.

Die Initiative hatte der Linteler Michael Haverkamp ergriffen. Schon seit vielen Jahren kümmert er sich mit seiner Frau Birgit für die Dorfgemeinschaft ehrenamtlich um die Pflege der Linteler Gedenkstätte. Die nicht mehr lesbaren Inschriften waren dabei ein Ärgernis. „Vor Jahren haben wir es schon mal mit der Bürste versucht“, erzählten die beiden. Haverkamps haben verschiedene Stellen angesprochen, ob man nicht eine Restaurierung der Inschriften vornehmen könne. Einige Kinder und auch viele Enkelkinder der Gefallenen leben schließlich noch, so Haverkamp.

Der Linteler nahm auch Kontakt zu Egon Wachtendorf auf, Vorstand des Dorfvereins Hurrels und Bezirksvorsteher für Hurrel. „Es war an der Zeit“, sagt Wachtendorf, da die Denkmäler in den 50er Jahren entstanden seien. Seitdem sei nichts daran gemacht worden.

Nun hat ein Restaurator aus Ganderkesee die Schriften im Auftrag der Gemeinde sowohl in Lintel als auch in Hurrel gereinigt und sie mit frischer Farbe versehen. 5000 Euro insgesamt hat das gekostet, wie Kämmerer Olaf Hespe auf Nachfrage erklärte. Er freute sich über die Initiative aus den beiden Dörfern.

Für Egon Wachtendorf hat sich die Restaurierung eindeutig gelohnt: „Es gibt ein Denkmal mit lauter Namen, mit denen man vielleicht nicht mehr viel verbindet. Aber zumindest die Basis muss da sein, so dass man sich erinnern kann. Und das sind jetzt lesbare Namen.“ Auch Haverkamps freuen sich über die Restaurierung in Lintel.

Zum Volkstrauertag trifft sich die Dorfgemeinschaft Lintel am Sonntag, 18. November, um 10.15 Uhr beim örtlichen Ehrenmal. Kurt Bisanz wird um 10.30 Uhr eine Ansprache halten. Danach folgt die Kranzniederlegung. Es besteht die Möglichkeit, sich im Anschluss bei warmen Getränken in der Schießhalle auszutauschen. „Zu der Gedenkfeier kommen jedes Jahr auch viele Kinder und Jugendliche“, so Birgit Haverkamp. Es sei wichtig, auch bei der Jugend die Erinnerung wachzuhalten.

Die Hurreler Vereine laden die Bevölkerung zu Sonntag, 18. November, um 14.30 Uhr zur Gedenkfeier ein. Die Ansprache am Hurreler Ehrenmal hält Dr. Karl-Heinz Ziessow. Der Bläserkreis der evangelischen Kirchengemeinde wird die Veranstaltung an diesem Nachmittag musikalisch begleiten.

Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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