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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kultur: Im einstigen Gasthaus Kern fing alles an

26.02.2011

WILDESHAUSEN Eine harte Nuss gilt es noch zu knacken: „Es ist schwer, sich auf ein exaktes Gründungsdatum festzulegen“, sagt Christian Weh­renberg. Der Trompetenspieler gehört zu einem Team von Freizeitmusikern, das die Jubiläumschronik zum 50-jährigen Bestehen des Musikkorps Wittekind zusammenstellt. Das klangstarke Wildeshauser Orchester mit inzwischen mehr als 50 Aktiven feiert sein Jubiläum offiziell am Sonnabend, 26. März, mit einem Konzert in der Widukindhalle.

Spätestens Mitte März soll auch die Festschrift vorliegen, so Anja ter Hell, die ebenfalls zu der Arbeitsgruppe gehört. Derzeit sichtet das Team Material und alte Fotos. „Ich habe mir schon mindestens 3000 Bilder angesehen.“ Da zum Konzert aber auch eine Bilderausstellung zu den Auftritten der vergangenen fünf Jahrzehnte eröffnet werden soll, sei der Verein durchaus an „alten Schätzchen“ aus den Fotoalben interessiert.

Unterstützt bei den Recherchen wird das Musikkorps von seinem Gründer und langjährigen Vorsitzenden Hans Spille. Er schreibt ein Grußwort für die Festschrift. Zurückgreifen kann die AG auch auf die Chronik zum 40-Jährigen: „Danach kamen bereits am 8. Juli 1960 Wildeshauser Bürger zur Gründung eines Blasorchesters im Gasthaus Kern zusammen“, berichtet Wehrenberg. Hans Spille sei letzter Zeitzeuge dieser Versammlung. Im Herbst 1960 stand der erste Übungsabend in der Gehörlosenschule an. Die Fronleichnamsprozession am 1. Juni 1961 geht als Datum des ersten öffentlichen Auftritts in die Historie ein. Offiziell wurde die Kapelle dann am 28. Juli 1961 im Vereinslokal Muhle als „Blasorchester Wittekind“ (nach dem einstigen Herzog der Sachsen) gegründet.

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Die Chronik befasst sich mit den Hunderten von Auftritten, knapp 30 sind es pro Jahr, und dem abwechslungsreichen Gemeinschaftsleben. Allein beim Blick auf die Fotos vom Auftritt in der Lüneburger Heide fällt den Beteiligten so manche Anekdote ein. Auch an einem kleinen Rätsel werden die Leser der Festschrift ihre Freude haben. „Wie viel Liter gehen in eine Tuba?“, lautet eine Frage. „45 Liter“, weiß Walter Strangmann, einer der Urgesteine des Musikkorps. Dabei hat er meist Schlagzeug gespielt.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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