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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Schützenverein Bürstel-Immer: Mauer in Immer fällt an historischem Datum

11.11.2019

Immer Beherzte Hammerschläge brachen den harten Stein, mit der Flex wurden massive Stahlträger durchtrennt: Am Samstag, genau 30 Jahre nach dem historischen Fall der Berliner Mauer, haben die Mitglieder des Schützenvereins Bürstel-Immer die Mauer für die Gewehrauflagen ihres Schießstands eingerissen. 17 Schützen griffen zu schwerem Werkzeug, um endlich mit der lang ersehnten Modernisierung zu beginnen. Vier Frauen des Vereins sorgten für die Verpflegung.

Schon im November vor zehn Jahren hatten die Mitglieder beschlossen, ihre Schießtechnik zu erneuern. Am Samstag nahm das Langzeitprojekt endlicht Fahrt auf.

„Wir haben lange Geld angespart, und die Gesetze wurden verschärft, so dass wir weiteren Umplanungen und letztlich weiteren Zeitverzug hatten “, erläuterte der Vereinsvorsitzende Carsten Wichmann, warum es so lange von der Idee bis zu Umsetzung gedauert hat.

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Anstelle einer bloßen Erneuerung der Computertechnik stehen für die Schützen jetzt massive Umbauarbeiten an.

Abriss in Eigenleistung

Zum Auftakt der Abrissarbeiten in Eigenleistung, für die die Schützen drei Wochenenden einplanen, wurden am Samstag neben der Standmauer auch gleich ganze Balkenlagen beseitigt. Ebenfalls montierten die Schützen die alte Messtechnik des 1978 errichteten Schießstands ab.

„Die Kosten der Modernisierung belaufen sich auf rund 152 000 Euro“, schätzt Wichmann. 112 500 Euro davon sollen aus Zuschüsse bestritten werden. 30 000 Euro steuert der Landessportbund bei, den Rest der Fördersumme tragen der Landkreis und zum größeren Teil die Gemeinde Ganderkesee, erläutert er. Den Rest bestreitet der Verein aus seiner über zehn Jahre hinweg gebildeten Ansparrücklage.

Schon am 25. November, so die Planungen, sollen dann externe Handwerker anrücken. Die Liste der Veränderungen ist lang. „Aufmauern und Sichern der Seitenwände, Versetzen der Wand für die Gewehrauflagen, neue Holz- und Glastrennwänden, neuer Boden und vieles mehr“, zählt der Vorsitzende auf.

Die Investition sei vor allem auch mit Blick auf den Nachwuchs wichtig: „Von den 430 Vereinsmitgliedern sind 70 Kinder oder Jugendliche“, zählte Wichmann auf. Darum soll auch der Luftgewehrstand eine neu Lasertechnik erhalten.

Einziger Nachteil des neuen Stands: Wegen neuer Sicherheitsbestimmungen werden künftig nicht mehr neun sondern nur noch acht Schützen nebeneinander ihren Sport ausüben können. „Der Abstand muss von einem auf 1,20 Meter erweitert werden“, kündigt Wichmann an.

Einweihung am 20. Mai

Trotz der vielen Arbeit haben sich die Schützen zeitlich klare Vorgaben gegeben: „Pünktlich für das Dorfschießen am 19. April und das Bundesschützenfest am 23./24. Mai 2020 ist alles fertig“, verspricht Wichmann. Die offizielle Einweihung der Anlage will der Schützenverein  Bürstel-Immer am 20. Mai 2020 feiern.

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Thorsten Konkel Redakteur / Redaktion Ganderkesee
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