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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Improvisation ist alles

25.01.2017

Was wie eine Hiobsbotschaft begann, entwickelte sich durch die Spontanität von Arndt Baeck zu einem außergewöhnlichen Konzert-Highlight. Der Huder Musiker hat seinen befreundeten Kollegen Martin von Maydell vertreten, der, wie berichtet, aufgrund einer Erkältung und einer anhaltenden Heiserkeit sein ausverkauftes Konzert in der Wassermühle nicht spielen konnte.

Die Karten für von Maydell gewährten auch Zutritt zum „Ersatzprogramm“ mit Baeck. Im ersten Set spielte der Musiker eine Mischung aus eigenen Liedern und Coversongs und gab dem Publikum für die Pause eine Aufgabe und einen Zettel mit an die Hand: „Schreibt mir doch eure Liedwünsche auf, und ich erfülle sie so gut ich kann“.

Aus „So gut ich kann“ wurde dann ein ausuferndes zweites Set. Einen Teil der Lieder kenne er zwar, habe aber keine Texte, Akkorde oder Noten. So wurden die Lieder teilweise nur angespielt. „Mal eben so Joe Cocker nachzuspielen muss man sich schon trauen!“ war die Resonanz aus dem Publikum. Und auch der Künstler selber war begeistert: „Ich wusste nicht wie viele Lieder ich doch so aus dem ’Stegreif’ spielen kann. Solche Konzerte machen mir riesigen Spaß. Hier kommt es für mich auf Spontanität an.“

Von beidem hat der Profimusiker offensichtlich genügend. Was als Ersatzprogramm begann, entpuppte sich als mitreißendes interaktives Konzert. Wer Arndt Baeck noch einmal live erleben möchte kann das am 14. Februar in der Klosterschänke tun: Dort begleitet er ein viergängiges Menü anlässlich des Valentinstages.

Strahlende Kinderaugen und begeistere Erzieherinnen – was kann sich ein Spender als Reaktion auf eine übergebene Summe Schöneres wünschen? In der Kindertagesstätte Heckenstrolche in Altmoorhausen konnten nun vom Förderverein des Kindergartens neue Holz-Laster zum Spielen sowie Sitzkissen für die Kleinsten in der Krippe gekauft werden. Möglich macht dies eine Spende in Höhe von 200 Euro von Gernold Rudolph. „Die Spende freut uns besonders, da Herr Rudolph auch zwei Enkel in der Kindertagesstätte hat und so im Rahmen der Familienzugehörigkeit gespendet wird“, freut sich Grit Morbitzer als 1. Vorsitzende des Fördervereins über die Spende und die damit neu angeschafften Mittel für die Kindertagesstätte.

Zusammengekommen war das Geld durch den Weihnachtsbaum-Verkauf von Rudolph. „Ich suche die Tannen selber in Loy aus und hole sie dort auch selber ab. Im vergangenen Jahr startete der Verkauf ab dem dritten Advent“, erläutert der ehemalige Landwirt. Angefangen hatte der Verkauf vor rund 20 Jahren mit seinem Sohn. Seit vielen Jahren tut er nebenher auch etwas Gutes und spendet an Schulen oder Reitvereine. In diesem Jahr jedoch zum wiederholten Male für die Heckenstrolche Altmoorhausen. Denn für jeden verkauften Baum – rund 180 waren es im vergangenen Jahr – floss ein Euro in den Spendentopf.

„Wir konnten Holzfahrzeuge für draußen anschaffen. Denn die Alten waren kaputt“, freut sich Vanessa Bohlen, die Leiterin der Kindertagesstätte Heckenstrolche.

Und auch die Knirpse der Krippe profitierten. Denn die Bänke im Betreuungsraum waren so hoch, dass die kurzen Beine nicht auf der Erde stehen konnten. Die Lösung sind bunte Sitzkissen, mit denen die Kinder im Alter bis zu drei Jahren auf dem Boden Platz nehmen können. Die 50 Kinder und die Mitarbeiter der Tagesstätte freuen sich über die neuen Spielzeuge und die Sitzkissen. Als Dank wurde Rudolph ein selbst gemaltes Bild und ein Präsent übergeben.

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