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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Beatles haben mich beeindruckt

04.04.2019
Frage: Wie sind Sie eigentlich zu ihrem Künstlernamen gekommen?
Lüül: Diese Frage bekomme ich natürlich oft gestellt. Bei einem Urlaub in der Kindheit in Bornholm habe ich mit meinen Geschwistern versucht, den Namen auf Französisch auszusprechen. Und aus Lutz Ulbrich ist dann irgendwie Lüül geworden. Das fanden ich und meine Freunde eigentlich ganz cool. Und als ich mit der Musik angefangen habe fand ich, dass sich das ganz gut als Künstlername eignen würde.
Frage: Wie haben Sie denn zur Musik gefunden?
Lüül: Anfang der 1960er Jahre haben mich die Beatles zur Musik gebracht. Mich hat der Gitarrensound beeindruckt. Danach wollte ich auch unbedingt Gitarre spielen, mein Vater hat mir dann eine Wandergitarre gekauft, unter der Voraussetzung, dass ich auch brav zur Musikschule gehe. Mit zwölf Jahren habe ich dann meine erste Band gegründet.
Frage: Nun sind Sie seit über 50 Jahren als Musiker in Deutschland, Europa, der ganzen Welt unterwegs. Wird man da nicht irgendwann müde?
Lüül: Überhaupt nicht. Musiker ist ein unheimlich toller Beruf. Vor ein paar Tagen hat Achim Reichel gesagt, dass es nichts schöneres gibt, als von der Musik durch das Leben getragen zu werden. Ich kann mich dem nur anschließen. Ich bin sehr flexibel, reise gerne. Und das dann auch noch mit Musik zu verbinden, ist einfach nur toll. Jeden Tag von 9 bis 17 Uhr im Büro zu sitzen, das wäre nichts für mich.
Frage: In den 1990er Jahren haben Sie einen Weltrekord mit den am meisten gespielten Konzerten an einem Tag aufgestellt. Wie kommt man auf eine solche Idee?
Lüül: Das war unsere wilde Anfangsphase mit der Band 17 Hippies. Wir haben in der Kneipe geprobt, dabei kam uns der Einfall. Zunächst war das eigentlich auch nur als Gag gedacht. Wir hätten nie damit gerechnet, dass sich die Presse so darauf stürzen würde. Anlässlich der „Fête de la Musique“ Berlin haben wir uns dann einen Reisebus geschnappt und sind zwischen 10 und 3 Uhr von Ort zu Ort gefahren. Voraussetzung für den Weltrekord war, dass jeder Auftritt eine halbe Stunde lang sein musste. Das war schon wirklich kurios.
Frage: Nun kommen Sie an diesem Donnerstag nach Harpstedt. Ist das ihr erster Besuch in der Samtgemeinde?
Lüül: Nein. Ich war auch früher schon einmal da. Ich kenne Mitveranstalter Moritz Rüdig gut, kenne auch das Liberty’s. „Kultur am Donnerstag“ hat sich in Harpstedt etabliert, die Leute wissen, dass hier gute Musik gespielt wird. Deshalb spiele ich hier sehr gerne.
Frage: Worauf dürfen sich die Zuhörer bei ihrem Auftritt freuen?
Lüül: Ich trete gemeinsam mit Kerstin Kaernbach auf. Mitgebracht haben wir unsere aktuelle CD, die von Moses Schneider produziert wurde, der auch für Olli Schulz, Beatsteaks und AnnenMayKantereit arbeitet. In Harpstedt wollen wir mit unserer Musik für gute Laune bei den Zuhörern sorgen. Beeindruckend wird dabei sicherlich das Instrument Theremin sein, das Kerstin spielt. Es ist das einzige Musikinstrument, das berührungslos gespielt wird und dabei durch ein ein elektromagnetisches Feld direkt Töne erzeugt.
Sönke Spille Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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