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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kultur: Regen im „WörterWald“ sehr unerwünscht

22.08.2017

Ippener Die Lust am „Slammen“ ließen sich die Teilnehmer und Gäste der Aktion „WörterWald“ trotz des schlechten Wetters nicht nehmen. Am Sonntag gab es den Poetry Slam im Skulpturenpark in Groß Ippener – allerdings anders, als ursprünglich geplant. Da die Teilnehmerzahl regenbedingt hinter den Erwartungen zurückblieb, wurde auf eine Wertung der literarischen Vorträge verzichtet. Ein Gewinner wurde somit zwar nicht gekürt, (fast) alle angekündigten Slammer und Überraschungsgäste konnten ihre Beiträge dennoch vortragen: Marlene Stamerjohanns, Herr Elscheud, Nick Duschek und Zwergriese. Nur Hauke Schrade aus Delmenhorst war verhindert.

Der Gastgeber und Betreiber des Skulpturenparks, Franz Robert Czieslik, übernahm mit Joschka Kuty die Moderation des Poetry Slams. Bei diesem geht es grundsätzlich darum, selbst geschriebene Texte in fünf bis sechs Minuten einem Publikum vorzutragen, das anschließend als Jury fungiert.

Die Texte waren „sehr lustig, aber auch zum Nachdenken“, fasste Czieslik den Slam zusammen. Vom ersten grauen Haar und anderen kleinen Problemen über die Thematik Mensch gegen Natur bis hin zur Gesellschaftskritik reichten die Themen.

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Stargast war Eberhard Kleinschmidt, der seinen Vortrag zur Ballade „Der neue Pygmalion“ passend zum Veranstaltungsort ausgewählt und etwas angepasst hatte. Kleinschmidt betreibt Poetry Slam, den er als „großes Spiel“ bezeichnet – denn „Dichtung kann man nicht bewerten“ – seit 2013.

Die 80-jährige Stamerjohanns, die „Grand Dame des deutschen Poetry Slams“, fing schon 1989 im Oldenburger Aluvium mit dem Slam an. Sie fokussiert sich auf Themen wie Umwelt, gegen Rechts oder Krieg – für den „WörterWald“ trug sie einen neuen Text über die unterschiedlichen Formen der Kinderarbeit vor. Genau wie Kleinschmidt hat sich auch Stamerjohanns für die Landesmeisterschaft Niedersachsen & Bremen 2017 qualifiziert.

Czieslik würde gerne in Zukunft Workshops im Poetry Slam anbieten, bei dem erfahrene Slammer Tipps geben. Auch einen „Slam in der Schule“, bei dem Jugendliche mit einbezogen werden, kann er sich vorstellen.

Neele Körner Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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