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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

„Landstreicher“ musizieren im Skulpturenpark

04.05.2019

Ippener Franz Robert Czieslik ist Bildhauer, Autor und Freier Künstler (BBK), und er ist Franz Zehnbier, der kritische Zeitbegleiter, Satiriker und Comedian, der immer etwas zu aktuellen Themen auf Lager hat. Zum Saisonstart unterstützten ihn am Tag der Arbeit, wie in den vergangenen Jahren auch, die befreundeten Musiker der „Landstreicher“, die unter der Leitung von Ute Klitte mit einem kleinen Ausschnitt aus ihrem Repertoire musikalisch zu unterhalten wussten.

Viel hat sich vergangenes Jahr auf dem Gelände verändert. So entsorgte Czieslik den großen, alten Holzschuppenunterstand im Eingangsbereich. Ersatz dafür kam zum Jahreswechsel. Der Bildhauer konnte das Atelierprovisorium auflösen und mit dem Atelier in den leeren Schleppschuppen der ehemaligen Tischlerei Rehling ziehen.

Das macht sich optisch bemerkbar. Der Skulpturenpark wirkt nun einladender. Das meinten auch die Gäste, die zum Start die Gelegenheit nutzten, den Fundus aus über 60 Skulpturen und Czieslik-Objekten zu entdecken. In diesem Zusammenhang hofft der Künstler und Autor Czieslik auf ein besseres Jahr als 2018: „Wegen der Dauerhitze sagten etliche Radwandergruppen ab, und wegen der hohen Waldbrandgefahr habe ich zeitweilig den Park für die Besucher geschlossen.“

Am 1. Mai war von Sommerhitze keine Spur. Obwohl schlimmste Befürchtungen wieder von einem Hochsommer mit Trockenheit ausgehen, war es kühl beim Saisonauftakt, zu dem sich meist Radfahrer einstellten. Neben den musikalischen Kostproben der „Landstreicher“ ging Franz Zehnbier in die Bütt. Diesmal hatte er das Thema Europawahl auf seinem „Druckseiten-Schirm“. Unter seinem Motto „Satire mit Augenmaß“ nahm er sich des Europa-Wahlkampfs an.

„Ich frage mich, in welchem Land der Wahlkampf stattfindet. Etwas Brauchbares kann man auch in den Medien nicht finden. Was wird aus dem Flecken in der Samtgemeinde. Wird er von der Delme nach den nächsten Regenschauern einfach weggespült oder trocknet der Flecken beim nächsten warmen Sommer einfach weg? Nachdem die Schüler von „Fridays for Future“ gegen die Wasserverschwendung zum Vergnügen der Menschen demonstriert haben, hat die Lokalpolitik gehandelt und beschlossen, das Becken im Freibad bleibt trocken…..“

Schließlich kommt Zehnbier zur „Erkenntnis“, dass das Bad für den Klimaschutz geschlossen bleibe. Dabei zeige sich die Politik hart und lasse sich nicht in die Irre führen, auch wenn nun in den Ferien die Schüler jeden Freitag vor dem Freibad für die Öffnung des Bades demonstrieren. „Damit den Ordnungskräften vor Ort auf gar keinen Fall das Wasser zur Auflösung der Demos ausgeht, hat die Politik jetzt veranlasst, das Schwimmbecken vorsorglich mit Wasser auffüllen zu lassen . . .“, so der Satiriker.

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