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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

ENGAGEMENT: „Jeder Cent bleibt in Kirchengemeinde“

14.07.2009

WILDESHAUSEN Die Genehmigung des Oberkirchenrats liegt vor, das Finanzamt hat die Satzung anerkannt und am Freitag, 24. Juli, soll die letzte erforderliche Unterschrift folgen: Nach monatelanger Vorarbeit wurde nun die „Stiftung der Ev.-luth. Kirchengemeinde der Alexanderkirche Wildeshausen“ gegründet. Sie soll nachhaltig die Gemeindearbeit finanziell absichern, wie Gemeindekirchenratsmitglied Franz Duin am Montag erläuterte.

Harte Verhandlungen

„Jeder Cent wird in unserer Kirchengemeinde eingesetzt“, sagte Duin zu. Daher habe sich die neue Stiftung treuhänderisch der „Regionalstiftung Wildeshauser Geest“ angeschlossen, zu der auch die „Bürgerstiftung Wildeshausen“ gehört. In dieser Sache seien die Verhandlungen mit dem Oberkirchenrat nicht einfach gewesen, berichtete der Kirchenälteste, da die Kirchengemeinde in Wildeshausen eine der wenigen Gemeinden innerhalb der Landeskirche zu Oldenburg sei, die sich mit diesem Thema überhaupt befasst habe. Die kirchliche Aufsicht dieser Stiftungskonstruktion soll in einem neuen „Gesetz“ der Landeskirche geregelt werden. Duin arbeitet an diesem Regelwerk, das von der Synode im November beschlossen werden soll, ebenfalls mit.

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Grundkapital der neuen Stiftung der Kirchengemeinde sind 110 000 Euro. Es handele sich um den Verkaufserlös des als Pfarrhaus genutzten Gebäudes Heemstraße 62. Die Zinserträge aus dem Stiftungsvermögen sollen ausschließlich in der Gemeindearbeit eingesetzt werden. Ein Teil des erwirtschafteten Geldes solle aber auch dem „Inflationsausgleich“ dienen. Spenden zur Stiftung seien ebenso möglich wie eine Aufstockung des Grundkapitals durch externe Geldgeber. Die Verwaltung der Mittel in der Region erhöhe die Identifikation mit der Ev. Kirchengemeinde, zeigte sich Duin überzeugt.

Stiftungsrat entscheidet

Über die Vergabe der Mittel für die Gemeindearbeit entscheidet der Stiftungsrat. Ihm gehören die Mitglieder des Gemeindekirchenrates sowie Heike Finke und Dr. Henner Richter als hinzugewählte Mitglieder an. Vorsitzender des Stiftungsrates ist Gero Schulte (Thölstedt), Vertreterin Silke Frede aus Wildeshausen. So sei eine enge Verzahnung mit der Arbeit des Gemeindekirchenrates gegeben, sagte Duin, der in dem Gremium für Haushaltsfragen zuständig ist. Die Stiftung werde dazu beitragen, Gemeindearbeit unter schwierigen finanziellen Bedingungen zu fördern. Duin zufolge soll das Projekt bei einer Gemeindeversammlung vorgestellt werden. Auch Informationsblätter seien geplant.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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