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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Jungstars und Starköche

19.08.2006

Mit 17 hat man noch Träume“, sang einst Peggy March. Und mit 15 erst recht, wie Jacqueline Schubert aus Wildeshausen beweist. Mit zwei mit der Musik begonnen, mit vier erstmals aufgetreten, mit sechs das erste Lied aufgenommen: Die Deutsch-Philippinerin hat offenkundig Musik im Blut. „Sie lässt keine Möglichkeit aus, um auf der Bühne zu stehen“, berichtet die Familie, die das Gesangstalent („wie eine zweite Whitney Houston“) nach Kräften unterstützt. 2003 verpasste sie den Einzug in „Star Search“ nur haarscharf. 2005 kamen mehrere Fernsehauftritte auf den Philippinen hinzu, und zurzeit ist sie im Studio von Peter Hoffmann und macht Probeaufnahmen. Dabei handelt es sich immerhin um den Produzenten der Teenie-Kultband „Tokio Hotel“. Beim Talentwettbewerb der European Musical Academy gewann sie einen zehntägigen Workshop. Nächstes Projekt: der Star Award 2006 im Bremer Waldau-Theater, ebenfalls eine

Aktion der European Musical Academy. Die 15-jährige Wildeshauserin schaffte es direkt ins Finale – natürlich mit einem Titel von Whitney Houston.

Kleine Umweltengel haben Linda Vietor und 15 Kinder vom Treffpunkt „Mittendrin“ von der Hermann-Ehlers-Straße in Wildeshausen bei einem Waldspaziergang mit Förster Klaus Benthe auf dem Lönsweg getroffen. Dort sammelten Leon (7) und Florian Stöver (13) Müll ein, der im Wald herumlag. Die beiden hatten eigens einen kleinen Fahrradanhänger mitgebracht. Linda Vietor berichtete, die Kinder hätten es „grässlich gefunden, dass so viel Abfall im Wald herumliege“. Die beiden Wildeshauser hätten „beitragen wollen, dass der Wald sauber bleibt“.

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Harpstedts Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes verzichtet auf Wahlplakate. Seine griffige Begründung: „Erstens sehe ich nicht aus wie Claudia Schiffer und zweitens wüsste ich gar nicht, an welchem Pfahl ich noch Platz finden soll.“ Die Wahl ist natürlich das große Ereignis für den Amtsinhaber im Amtshof, aber nicht das einzige: Cordes wird nächsten Monat zum zweiten Mal Opa. Das die Familie um die Bürden des Amtes weiß, lässt sich schnell belegen: Eine seiner Töchter hat ihren Hochzeitstermin sogar extra nach den Termin für die mögliche Stichwahl gelegt.

Wann der Mann aus dem Kreishaus noch Zeit hat, sich auch an den Herd zu stellen, ist nicht überliefert. Auf alle Fälle serviert jetzt Frank Eger druckfrisch „Egers Apfelrezepte“, in der Wahlkampf-Auflage von 2000 Stück. Von der Apfel-Karotten-Suppe bis zum Apfel-Zitrus-Drink: Die Auswahl auf 24 Seiten ist so groß wie lecker. Dabei setzt der Landrat im Zusammenspiel mit Ehefrau Katrin auf bewährte Familienrezepte, besonders aus Großmütter- und Großtantenfeder. „Nicht alle, aber einige“ habe er selbst getestet. Sein persönlicher Favorit: der Scheiterhaufen mit Braeburn-Äpfeln, unter anderem mit Calvados aufgepeppt. Eger zu den Zutaten: „Ich setze auf heimische Produkte, denn diese haben auch in schwierigen Zeiten unseren Hunger immer gestillt und uns stets satt gemacht.“

Ein Kochbuch des Landratskandidaten der CDU, Gero von Daniels, ist nicht angekündigt. Dafür ist seit kurzem der „frische“ Auftritt des Gegenspielers von Frank Eger freigeschaltet: Unter www.gero-von-daniels.de setzt der Kandidat auf „Frisch für den Landkreis“ und ist zudem „frisch“ verheiratet. Als Hobbys gibt er Radfahren, Skifahren, Rudern sowie bei Musik Gitarre und Violine an.

Der UWG-Ratsherr Markus Grünloh gilt als kritischer Wegbegleiter der Wildeshauser Stadtverwaltung. Doch jetzt lobte er sie mal über den grünen Klee. Am Mittwoch hatte er per Internet die Wahlunterlagen geordert, am Donnerstag kam die Post schon bei ihm an. Als einer der ersten wollte er sogleich die vier Stimmzettel im Briefwahlraum der Stadt einwerfen. Da hatte er das Wahlinteresse wohl unterschätzt: Als 209. Bürger gab er die Stimme ab. Grünloh, gleichwohl zufrieden: „Meine ersten drei Stimmen habe ich jetzt sicher.“

Den Papagoy hatte Erwin Brengelmann natürlich angesteckt, als er jetzt in Rastede vor den Traualtar trat. Schließlich ist der Brettorfer der Gastkönig der Wildeshauser Schützengilde beim großen Jubiläumsfest im Jahr 2003 gewesen und marschiert seitdem in der Königskompanie mit. Der Schütze aus Leidenschaft, äußerst aktiv beim Schützenverein Brettorf, heiratete Petra Rogge aus Leuchtenburg, auch sie eine begeisterte Anhängerin des Schießsportes.

Langsam auf seine Abschiedsrunde als Bürgermeister in Wildeshausen kann sich Franz Duin einstellen. Ende Oktober endet die Amtszeit des Sozialdemokraten. Erste Einladungen flattern dem scheidenden Stadtoberhaupt daher ins Haus. So erwarten ihn am Mittwoch, 6. September, die Mädchen und Jungen des städtischen Kindergartens Pusteblume an der Harpstedter Straße zum Frühstücken und Verabschieden. „Eine schöne Geste“, freute sich gestern Franz Duin.

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