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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kate als künstlerisches Kleinod etabliert

17.05.2016

Dötlingen Die Eröffnung der Ausstellung „No#48 – Phantastischer Realismus in Dötlingen“ von Ute Bescht hat Gerti Essing von der Dötlingen Stiftung genutzt, um an das einjährige Bestehen der Müller-vom-Siel-Kate zu erinnern. Ihre Bilanz fiel sehr positiv aus. „Was hat die Kate in diesen zwölf Monaten nicht schon alles an Kunstrichtungen, Workshops und Veranstaltungen erleben und zeigen können“, meinte Essing. Jedes Wochenende sei Leben in der ehemaligen Malschule des einstigen Dötlinger Künstlers Müller vom Siel gewesen. Das solle auch so bleiben. „Mit der Kate konnten wir der Kunst ein neues Zuhause geben. Dass dies so gut gelungen ist, freut uns natürlich.“

Dazu passte die Eröffnung der Ausstellung von Ute Bescht bestens. Nicht nur durch die Inhalte der gezeigten anspruchsvollen Arbeiten in Öl und Acryl, sondern auch deshalb, weil Bescht ihren Geburtstag am Sonnabend feierte. Die Stiftung gratulierte mit einem Korb voller bekannter Dötlinger Produkte.

Ute Bescht gab einen Einblick in ihr Leben und Schaffen. Mit der Kunst hatte sie schon in der Kindheit familiär bedingt Kontakt. „Aber erst seit 2009 bin ich wieder in der aktiven Schaffensphase. Das Ergebnis kann heute mit den surrealen und symbolischen Werken betrachtet werden.“

Nach einer erfolgreichen Ausstellung 2013 in den USA zeigte sie ihre Arbeiten in Stopovers in Valencia (2014) und Gemeinschaftsaktionen 2015, so bei der „Kunstsale“ (Freiheit für die Kunst) in Bremen und den „Kunstfolgen“ in Bremerhaven. Mittlerweile ist Bescht aufgenommen in einer Galerie in Bremen mit weltweiten Verbindungen, die unter anderem mit namenhaften Künstlern der renommierten Wiener Schule und dem Phantasten-Museum arbeitet.

„Bislang war für mich kein Platz in Dötlingen. Eine bekannte Galerie unter neuer Führung zauderte. Umso mehr freue ich mich, dass Thea Freiberg von den Werken begeistert war und hier in die restaurierte Kate einlud.“

Für den Tag hatte die Wahl-Dötlingerin etwas Besonderes geplant. „Ich habe Geburtstag und ich schenke! Das alles hat mit den Zahlen 14051968 zu tun. Meine Geburtstagsdaten“, sagte die Künstlerin. Gekennzeichnete Arbeiten konnten zu einem Kurs, der sich aus den Daten ergab, erheblich günstiger als sonst erworben werden. Eine pfiffige Idee, die die Künstlerin, Dozentin, Designerin und Fotografin ersann.

Die Ausstellung von Bescht ist noch bis zum 29. Mai immer am Sonnabend und Sonntag, jeweils 11 bis 18 Uhr, zu sehen.

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Malschule | Dötlingen Stiftung