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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Klosterhof spannt Bogen vom Mönch zum Bauern

03.06.2015

Bergedorf Auf dem Klosterhof Logemann in Bergedorf wird am Sonntag, 7. Juni, Wolle gesponnen und Holz gedrechselt, da wird geschminkt und geschmaust, geritten und geräuchert. Insider kennen den Anlass: Von 11 bis 18 Uhr steigt das (mittlerweile elfte) Klosterfest. Wie bei den zehn Vorgängern, haben sich Gerd und Gaby Logemann auch diesmal etwas Besonderes einfallen lassen: Sie wollen Landwirtschaft einmal anders erklären – und den Bogen vom Mönch zum Landmann spannen.

Gerade weil das Fest auch von vielen Familien mit Kindern besucht wird, seien „hochwissenschaftliche Erklärungen“ fehl am Platze, findet Gaby Logemann. „Ganz einfach“ und plastisch werde man zeigen, wie im Kuh-Stall aus Wasser, Heu, Gras- und Maissilage am Ende Milch, Butter und Käse werden.

Ein bisschen Geschichtliches will Gerd Logemann vermitteln. Wer die Entwicklung hin zur modernen Landwirtschaft beleuchte, der komme an den Mönchen nicht vorbei, ist er überzeugt. Exemplarisch will er zeigen, dass die Männer in ihren Kutten bei Ackerbau und Viehzucht Vordenker waren, mal Erfinder, mal Entdecker.

Wie bei den Klosterfesten üblich, wird das Hof-Gelände in einen Markt der Möglichkeiten verwandelt. Erstmals dabei ist eine Gruppe junger Bergedorfer Jäger, die mit der heimischen Fauna bekanntmachen will. Ebenfalls neu: Alexandra Winter aus Heinefelde mit einem Leder- und Schmuck-Stand, Burkhard Brandt aus Grasberg mit geschmiedeten Hufeisen und Engeln sowie Anja Brunkhorst aus Wildeshausen, die „Seife und Sonstiges“ mit nach Bergedorf bringt.

Insgesamt plant die Familie Logemann mit 20 Ständen. Quasi Stammgäste sind die Frauen der Budjenter Spinndönz. Wer will, kann Steinmetz Herbert Dietrich bei der Arbeit über die Schulter schauen. Dietrich will nebenbei erzählen, wie ein Kloster gebaut wird.

Mit Schafen kommt Karl-Heinz Becker, mit Ponys und Pferdekutsche Jasmin Jentges. Einen Schminkstand will Sabine Satzger aufbauen, Fred Molde spielt irische Folklore.

Übrigens: Auch „Der böse Gerd“ wird erwartet. So nämlich hat Imker Götz Neuber einen Honiglikör getauft.

Der Eintritt zum Klosterfest-Gelände, Hinter den Bräken 3, ist frei.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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