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Backwettbewerb: Knusper-Kekse und hölzerne Hand

30.10.2010

HARPSTEDT Gebäck gehört zur Vorweihnachtszeit. In Harpstedt auf besondere Weise: Achtmal wurde hier in den Vorjahren das größte Backtalent im Land gesucht, ehe im Vorjahr der beliebte literarisch gerahmte Backwettstreit um den „Harpstedter Keks“ pausierte. In diesem Jahr soll nun wieder gelesen und gebacken werden: bei der „neuneinhalbten“ Auflage am Sonnabend, 27. November, 19.30 Uhr, im „Marktkieker“. Servieren will der Kunst- und Kulturverein (KuK) die bewährte Mischung aus Gebäck und skurrilen Geschichten rund ums Heilige Fest – aber auch Neuerungen.

Wie gehabt, werden sich Hobbybäcker mit ihren süßen Kreationen einer sechsköpfigen Jury stellen, die Geschmack, Aussehen und Konsistenz bewertet. Mit einfließen in die Bewertung soll diesmal ein möglichst origineller Name, den die Bäcker ihren Keksen geben. Und: Erstmals darf auch das Publikum mitstimmen und Punkte verteilen. Dem Sieger winkt ein „Wander-Keks“ aus Marmor.

In den „Knusperpausen“ greift Jens Fröhlke zum Buch und liest Weihnachtliches. Geschichten, die mit Vorliebe den Weihnachts-Wahn und -Unsinn entlarven: „Es geht immer wieder darum, den Blick hinter die Kulissen des Weihnachtsfestes zu werfen“, so Fröhlke. Dazwischen gibt es Musikeinlagen von Lutz Sanner und Anja Herold an Gitarre und Saxophon. Beide träten erstmals zusammen auf, verrät Fröhlke – und verspricht zugleich noch eine „kleine Premiere“. Durchs Programm führen als Moderatoren Markus Kellmann und Holger Meyer.

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Eingebettet in den „Keks“- Abend ist auch wieder die Vergabe der „Harpstedter Hand“ an eine Person aus der Gemeinde, die sich ehrenamtlich ums Wohlergehen von Mitbürgern verdient gemacht hat. Eine Abordnung des Vorjahrespreisträgers, die Koems-Rentnerband, soll den Wanderpreis in Form einer hölzernen Hand übergeben, der zum vierten Mal weitergereicht wird. Rund sieben Vorschläge stehen hierfür zur Beratung.

Wer übrigens selbst beim „Harpstedter Keks“ mitbacken will, muss sich sputen: Bereits acht Anmeldungen liegen laut Fröhlke vor, die Teilnehmerzahl ist auf zwölf begrenzt. Wieder antreten wird Titelverteidigerin Marion Dräger, „beste Keks-Bäckerin ’08“, die es herauszufordern gilt. Gefragt sind auch Hobbybäcker: „Männer sind bisher nicht dabei“, bedauert Fröhlke. Anmeldungen: bis 25. November im „Kleinen Weinladen“ oder in Wildeshausen in der Buchhandlung Bökers am Markt. Hier gibt es auch Karten für den Abend im Vorverkauf.

Astrid Kretzer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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