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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Verkehr: Konzertiert für mehr Sicherheit

31.01.2013

Wildeshausen Sieben Tote, 438 Schwerverletzte und 82 Leichtverletzte: Das sind die Unfallzahlen im Landkreis Oldenburg im Jahr 2011 gewesen. 2012 liegen die exakten Zahlen noch nicht vor, aber die Situation stellt sich kaum besser dar. „Sie ist gleichbleibend, die Tendenz eher steigend“, so Polizeipressesprecher Mathias Kutzner auf NWZ -Anfrage. Den Vorstoß des Landkreises Oldenburg, ein Verkehrssicherheitskonzept auf die Beine zu stellen, könne die Polizei daher nur begrüßen, sagte Kutzner. So war auch der einmütige Tenor im Bau-, Straßen und Brandschutzausschuss des Kreises am Dienstagabend. Alle Ausschussmitglieder befürworteten die Initiative der Verwaltung, mit der Polizei, der Verkehrswacht und dem Fahrlehrerverband im Landkreis das Konzept anzupacken. Dafür sollen 2013 und in den Folgejahren jeweils bis zu 29 000 Euro bereitgestellt werden.

Landrat Frank Eger verwies auf die steigenden Unfallzahlen, die besonders bei der Gruppe der jungen Menschen zwischen 18 bis 24 Jahren zu beklagen seien. So sei hier die Zahl der Verunglückten im Kreis 2011 auf 121 Personen angestiegen. Diese Gruppe sei zudem überproportional am gesamten Unfallgeschehen im Kreis beteiligt. Eger setzt darauf, dass viele junge Menschen einen „Motivationsschub“ brauchen, sich unter professioneller Anleitung am Steuer fortbilden zu lassen.

Als erster Schritt soll dieser Gruppe ein Fahrsicherheitstraining der Landesverkehrswacht nahegelegt werden. Eine Studie der Uni Regensburg habe nachgewiesen, dass ein derartiges Training zu einer vorsichtigeren Fahrweise führe. Die jungen Autofahrer sollen nur 20 Euro als Eigenanteil zahlen müssen. Die weiteren 60 Euro würde der Landkreis übernehmen.

Weitere Projekte sollen die Präventionsarbeit beim Nachwuchs verstärken. So ist an das Programm „Personale Kommunikation“ gedacht. Speziell ausgebildete Moderatoren erarbeiten dabei mit den Jugendlichen Lösungsstrategien bei gefährlichen Situationen im Verkehr. Polizei und Verkehrswacht sollen zudem mehr Unterstützung bei der Arbeit in den Schulen erhalten, besonders in der Problemgruppe der 11- bis 17-Jährigen. Auch ist an die Schulung von Erzieherinnen, Lehrern, Jugendgruppen und Übungsleitern gedacht.

Finanziert werden soll das neue Verkehrskonzept aus den Einnahmen der kreiseigenen Tempokontrollen.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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