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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Projekt: Kreative Kunst aus Abfällen regt zum Nachdenken an

22.09.2015

Hude Auf die Suche nach besonderen Fundstücken hatten sich die Schüler der Klasse 4a und 4b der Grundschule Jägerstraße bereits vor den Sommerferien gemacht. „Auf dem Abenteuerspielplatz an der Jägerstraße haben die Kinder im Rahmen des Themas ,Abfallvermeidung und Recycling’ Müll gesammelt“, erklärt Isabel Taute, Referendarin für das Fach Kunst. Erstaunt darüber, was man dort so alles finden kann, seien die 53 Kinder gewesen, so Taute.

Von Joghurt-Bechern, Pizzateigverpackungen, alten Silvesterraketen, Kissen bis hin zu einer Ein-Euro-Münze fanden die Grundschüler ein großes Sortiment von Gegenständen, welche von den Vorbesitzern achtlos weggeworfen worden waren.

Die Jungen und Mädchen trugen im Unterricht zusammen, was sie gefunden hatten und hielten die ungewöhnlichsten Funde auf Fotos fest, um damit später Plakate, die ihre Aktion dokumentieren, herzustellen. Schnell entstand auch die Idee „Mülltürme“ zu basteln und auch recycelbares Material von zu Hause mitzubringen.

Mit großem Ideenreichtum sind so nun verschiedene Skulpturen im Kunstunterricht entstanden, die fast so groß sind wie die kleinen Künstler selbst.

Bis zum Hals steht ihnen das Thema trotzdem nicht. „Am meisten Spaß hat mir das Sammeln der Materiealien auf dem Spielplatz gemacht. Wir haben viele Dinge gefunden“, erzählt Fabian Weihe aus der 4a. Dass man dann auch noch mit Müll so kreativ sein kann, hätte der Neunjährige nicht erwartet.

Sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Projekts zeigte sich Schulleiterin Ilona Schütte. Dieser positive Zugang über die Kunst sei eine gute Möglichkeit, den Kindern die Themen „Abfallvermeidung und Recycling“ zu vermitteln, sagte sie.

In den kommenden zwei Wochen zieren die Plakate und Skulpturen der 53 Schüler und Schülerinnen noch das Foyer der Schule.

Angeregt wurde dieses Projekt durch den Huder Präventionsrat. Am 1. Advent, 29. November, soll zu diesem Thema eine Abschlussveranstaltung organisiert werden, teilten Anja Peters, Leiterin des Kulturhofs, und Gleichstellungsbeauftragte Karin Eichler am Montag mit.

Sophie Schwarz Volontärin / NWZ-Redaktion
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