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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

GEDENKEN: Kriegserlebnisse mit großer Intensität geschildert

16.06.2005

HATTEN /ELSASS HATTEN/ELSASS/EB - Zum Gedenken an die 60. Wiederkehr des Kriegsendes haben zehn Bürger aus der Gemeinde Hatten an einem Memorial in der namensgleichen Partnergemeinde im französischen Elsass teilgenommen (die NWZ berichtete). Zur Delegation gehörten neben dem Ratsvorsitzenden Manfred Huck auch der Partnerschaftskomitee-Vorsitzende und Kirchhatter Ortsbrandmeister Klaus Engelbart mit Ehefrau Beate, Ratsfrau Gabriele Müller, Partnerschaftskomitee-Geschäftsführer Ralf Wesemann, Helmut Wolken mit Ehefrau Inge (Feuerwehr Kirchhatten), Reiner Hoes (Gemeindeverwaltung) und Gemeindechronist Peter Biel mit Ehefrau Rita. Auch die sich auf Urlaubsreise befindlichen Gerard van Duijn und Henni Verhofstadt schlossen sich an.

Der Sandkruger Richard Baumüller, der in diesen Tagen seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, war als Veteran und Kriegsteilnehmer persönlich zu dieser Gedenkfeier eingeladen gewesen, denn er hatte als 19-jähriger Kommandeursfunker vom 9. bis zum 15. Januar 1945 an der erbittert geführten Panzerschlacht teilgenommen. Schon 1998 hatte er ein Zeitdokument aus Briefen an seine Eltern erstellt und die Ereignisse dieser Tage mit großer Intensität geschildert. Dokumentarische Ergänzungen hierzu wollte Richard Baumüller jetzt an den elsässischen Bürgermeister Francois Fenninger übergeben, der auch Vorsitzender des örtlichen Museums ist.

Leider haben gesundheitliche Probleme die Reise verhindert, so dass er den Hatter Chronisten und ehemaligen Berufssoldaten Peter Biel mit der Übergabe der Papiere betraut hat. Anlässlich der Kranzniederlegung am Panzerdenkmal übergab Peter Biel die Dokumentation in Gegenwart des amerikanischen Kriegsveteranen Ray Lohof an Bürgermeister Francois Fenninger.

Gerne hätte Lohof, der der 14. US-Panzerdivision angehörte, seinen ehemaligen Gegner, der auf deutscher Seite als Offiziersanwärter beim gepanzerten Panzergrenadierregiment 119 kämpfte, persönlich kennen gelernt und ihm die Hand gereicht. Auch Ray Lohof war in jenen Kriegstagen erst 19 Jahre alt und ist wie Richard Baumüller dem Inferno lebend entkommen.

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