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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kulturwochen feiern heiteren Abschluss

15.11.2010

KIRCHHATTEN Einen stimmungsvollen und heiteren Abschluss der 6. Kulturwochen erlebten am Sonnabendabend im Ratssaal der Gemeinde Hatten über 120 Freunde der Filmmusik. Bürgermeisterin Elke Szepanski freute sich über ein „volles Haus“ und begrüßte das „Salonorchester Ungestüm“ aus Bad Zwischenahn, das mit den offerierten „Perlen der Filmmusik“ die Besucher in die Salons und Kaffeehäuser der Vorkriegszeit entführte und unvergessliche Melodien erklingen ließen.

„Wir machen Musik“, versprach Ensemble-Leiter und Geigenvirtuose Detlef Wehking zum Auftakt und setzte den Spaziergang durch die Jahrzehnte mit „Mein Gorilla hat ’ne Villa im Zoo“ aus dem Jahr 1933 und mit der Filmmusik aus „Der Kongress tanzt“ von 1930 fort. Mit „Es leuchten die Sterne“ erinnerten die Musiker an die Tänzerin La Jana. Mit „Ich brech’ die Herzen der stolzesten Frauen“ an Heinz Rühmann. Dann intonierten sie ein Potpourri des 1922 uraufgeführten Films „Das Weib des Pharao“, wobei die Klangfülle des Orchesters mit Klavier (Wlodzimierz Jasionowski), Posaune (Dierk Meyer), Kontrabass und Tuba (Hubert Betzl), Saxophon und Klarinette (Oliver Ried), Cello (Elisabeth Grunewald) sowie Schlagzeug (Manfred Schiwik) besonders zur Geltung kam.

Das Publikum erhielt einen Eindruck aus der Stummfilmzeit, als Pianist Jasionowski einen auf Leinwand projizierten Film begleitete und applaudierte mit Begeisterung über ein Xylophonsolo von Manfred Schiwik. „Jede Frau hat ein süßes Geheimnis“, offenbarte das Orchester und schränkte nach der Tango-Serenade „Stern von Rio“ ein, dass Frauen keine Engel seien.

Mit der Reminiszenz an Orson Welles und der Harry Lime-Melodie „Der dritte Mann“ kam auch das männliche Geschlecht zu Wort, wobei Hubert Betzl mit seiner Tuba die Akzente setzte, und anschließend mit dem „Jungen Mann im Frühling“ die Musik aus dem Film „Polterabend“ erklang. Für den Applaus bedankten sich die Musiker mit zwei Zugaben.

„Weniger ist mehr“, sagte Elke Szepanski im Hinblick auf die von 50 auf elf Veranstaltungen reduzierte Kulturwoche und freute sich über insgesamt 1100 Besucher dieser 6. Veranstaltungsreihe.

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