• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Ausstellung: Kunst gegen schwere Krankheit

17.05.2011

WILDESHAUSEN Mukopolysaccharidose (MPS) ist eine schwere Stoffwechselkrankheit, die erblich bedingt ist und meist schon in der Kindheit tödlich verläuft. Charakteristische Symptome sind Rückschritte in der körperlichen und geistigen Entwicklung.

Am 15. Mai war der internationale MPS-Tag. Zu diesem Anlass eröffnete am Sonntag eine Kunstausstellung im Stadthaus Wildeshausen, die unter dem Motto „Hoffnungszeichen – Kunst fürs Leben“ steht. Dort bieten Künstler Gemälde, Fotos und Schmuck zum Verkauf an. Ein Teil des Erlöses – bei manchen Werken zehn, bei anderen 100 Prozent – geht an die Gesellschaft für Mukopolysaccharidosen. In ihr sind MPS-Kranke mit ihren Angehörigen, Ärzte und Therapeuten organisiert. Sie will auch die MPS-Forschung fördern. Für die Krankheit gibt es derzeit kein Gegenmittel. Laut der Gesellschaft für Mukopolysaccharidosen ist dies in fehlenden Forschungsgeldern begründet.

Eröffnet wurde die Ausstellung von dem Dötlinger Grafiker Hans-Dieter Haren. Er sagte, dass sich alle Arbeiten durch einen hohen Qualitätsanspruch auszeichneten.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Im Stadthaus stellen vor allem Künstler aus der näheren Umgebung, aber auch aus Wien aus. Organisiert wurde die Ausstellung von einer Gruppe um Goldschmiedemeisterin Marita Wagenstetter, die seit 2005 in Wildeshausen lebt. Sie hat die Krankheit kennengelernt bei dem Kind ihrer ehemaligen Mitarbeiterin Maria Friedel. Friedel stellt ebenfalls bei der Ausstellung Schmuck aus. Sie, so berichtet Haren, verarbeitet in ihrem Schmuck die Krankheit und den frühen Tod der Tochter. Mit Schmuck sind auch Elisabeth Westerhaus und Susanne Reinisch vertreten.

Seine Architekturfotos, die vor allem Kirchen zeigen, stellt Peter Heinken aus. Auch Immo Raether zeigt Fotografien, auf denen vor allem Pflanzen zu sehen sind. Der Fine-Art-Fotografie gehören die Bilder an, die der Wiener Gerhard Zimmert beigesteuert hat. Christel Rhode hat Zeichnungen zur Verfügung gestellt. Mit Gemälden ist Sunhild Heinken-Raether vertreten.

Die Ausstellung ist bis zum 8. Juni im Wildeshauser Stadthaus zu sehen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.