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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kunstaktion erhält neue Dynamik

15.07.2013

Ganderkesee Die Flügel gespreizt, die Flossen vorn leicht hochgezogen, der Hals gereckt: So sieht er aus, der neue Ur-Ganter. Er kommt etwas schlanker und dynamischer daher als das Vorgängermodell. Er habe den Ganter entsprechend der alten Sage im Moment des Landens abbilden wollen, erklärte der Schöpfer der neuen Skulptur, der Westersteder Maler, Bildhauer und Designer Norbert Marten.

Am Freitagabend wurde der neue Ur-Ganter bei der Vernissage zu Martens Ausstellung im Kulturhaus Müller enthüllt. Die ersten „fünf bis sechs Bestellungen“ liegen laut Eckhard Eichhorn, Vorsitzender des Vereins Ganter­ART, für den Ganter der zweiten Generation bereits vor. 60 Kunstganter in der von Jürgen Knapp (Delmenhorst) geschaffenen und von zahlreichen anderen Künstlern farblich gestalteten ersten Version stehen bereits im Gemeindegebiet, einige wenige auch außerhalb. Nach knapp sechs Jahren hatten Knapp und GanterART ihre Zusammenarbeit beendet (die NWZ  berichtete).

„Eine Punktlandung“ sei die neue Ur-Form, befand Eckhard Eichhorn am Freitagabend vor rund 40 Gästen, nachdem die anfangs noch verhangene Skulptur enthüllt worden war. Der Erwerb der Skulpturen ist – wie auch im Fall der 30 Exemplares eines kleinen Bronze-Ganters mit Gefährtin – an eine Spende gekoppelt, die Ganter­ART zufließt. Die Zuwendungen nutzt der Verein, um soziale Projekte in der Gemeinde Ganderkesee zu fördern. Zuletzt unterstützte er einen Malkursus für behinderte und nicht-behinderte Menschen.

Die Vorstellung des neuen Ganters war integriert in eine Vernissage Norbert Martens, in die Dr. Wiebke Steinmetz, angehende Kulturmanagerin der Gemeinde, einführte. „Im Zentrum steht bei Norbert Marten immer der Mensch“ , sagte die Kunsthistorikerin über die besonderen Arbeiten des 1953 im Emsland geborenen Künstlers und ehemaligen Universitätsdozenten. Marten kombiniert Malerei und Skulptur zu einer neuen Gattung, die er als „Bildskulptur“ bezeichnet, indem er seine Bilder um eine dritte Dimension erweitert. Auf kleinen Plattformen, die aus dem Bild herausragen, platziert er bewegliche Bronzefiguren, die er miteinander in Dialog treten lässt. „Die Werke sind nicht vordergründig, sondern tragen einen Sinn, der sich bei tiefem Hinsehen erschließt“, so Steinmetz.

Die Ausstellung unter der Überschrift „. . .in der Tiefe entdecken. . .“ im Haus Müller, Ring 24, ist bis zum 29. September immer sonnabends von 14 bis 18 sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg land 
Karoline Schulz
Redakteurin, Agentur Schelling
Redaktion Ganderkesee
Tel:
04222 8077 2745

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