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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Gymnasiasten mit eigenen Stücken auf der Bühne

02.07.2019

Landkreis /Oldenburg Mit ihrem ersten Theaterfest hat die Graf-Anton-Günther-Schule (GAG) am Sonntag ihre kulturelle Arbeit der Öffentlichkeit präsentiert. Mit vier Gruppen und vier Stücken in vier Stunden – abwechslungsreich und in lockerer Atmosphäre –, zeigten die Schüler, was sie im vergangenen Schuljahr erarbeitet hatten.

„Die Kultur ist hier an der Schule sehr lebendig, sowohl die Lehrkräfte als auch die Schülerinnen und Schüler sind absolut engagiert“, zieht Martin Kammer Bilanz. Der Schauspieler leitet die Theater-AGs des Landkreis-Gymnasiums in Oldenburg. Gemeinsam mit der GAG-Lehrerin Anja große Osterhues – sie leitet den Kursus „Darstellendes Spiel“ im Jahrgang 11 – hat er das Theaterfest auf die Beine gestellt.

„Die Stücke sind in den Gruppen selbst entwickelt worden“, erzählt Kammer. Herausgekommen sind vielseitige Themen: In der Eigenproduktion „Das Internat“ der Theater-AG im Jahrgang 5 etwa kommen zwölf Schülerinnen neu ins Internat und werden auf vier Zimmer verteilt. Hier stellt sich ihnen die Frage nach Freundschaft, Liebe, Identität und Besitz.

Die Beobachtung von Menschen spielt eine große Rolle im Stück „Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten“, frei nach Peter Handke. Die Theater-AG der Klassen 6 bis 8 verwandelte dafür die Schulbühne in einen Platz mitten in der Stadt, auf dem Menschen kommen und gehen und sich begegnen.

„Der Klon“, eine Eigenproduktion der Jahrgänge 9 bis 12, greift ein spannendes Thema auf: Lassen sich Menschen, die sterben, einfach klonen? Ist der Einzelne so auswechselbar?

Der Kursus „Darstellendes Spiel“ des elften Jahrgangs schließlich hatte das Stück „Herr Mockinpott“ nach Peter Weiss aufgegriffen: Ein Mann landet schuldlos im Gefängnis und verliert dadurch alles. Die Schüler machten daraus ein absurdes Theater, das sie mit viel Spaß am Spiel umsetzten.

Trotz der hochsommerlichen Temperaturen war das Theaterfest gut besucht – das lag vermutlich auch an der Konzeption. Die Besucher konnten zwanglos in die einzelnen Produktionen hineinschauen und sich in den Pausen auf dem Schulhof bei einem Getränk oder einem Snack austauschen, bis die nächste Vorstellung begann. Dieses erste soll nicht das letzte Theaterfest gewesen sein. „Es war ein Versuch, um zu sehen, wie eine solche Präsentation in diesem Rahmen angenommen wird“, so Martin Kammer. Nach dem gelungenen Start sind die Organisatoren überzeugt: Es wird eine Wiederholung geben.

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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