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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Literatur-Tipps Aus Dem Nordwesten: Was diesen Herbst ins Regal gehört

09.10.2018

Landkreis /Wildeshausen Die Geschichte wiederholt sich: Wie 1918 wird auch 100 Jahre später kein Literaturnobelpreis verliehen. Aber wer hätte für die Auszeichnung in Frage kommen können?

Die NWZ fragte in Buchhandlungen im Landkreis Oldenburg nach, welchem Autor oder welcher Autorin die Geschäftsleute den Literaturnobelpreis gegönnt hätten. Zusätzlich verraten sie, welche Bücher sie für den Herbst 2018 empfehlen.  Bökers am Markt (Wildeshausen): Haruki Murakami

Der japanische Schriftsteller wird vom Team von Bökers am Markt wegen seiner Thematisierung des Männerbildes in der japanischen Gesellschaft empfohlen. Er gelte als einer der wichtigsten Vertreter der modernen Literatur in einer globalisierten Welt, wodurch jeder seine Bücher lesen könne. Murakami baut in seinen Romanen häufig realitätsferne Elemente ein. Lesen und Mehr (Hude): Marcia Daraini

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„Sie ist eine großartige kämpferische Schriftstellerin, die sich mit Worten und Literatur für die Frauenrechte und die Gleichberechtigung einsetzt“, begründet Gerburg Schaller von der Huder Buchhandlung ihre Entscheidung.  Hofbuchhandlung Wellmann (Wardenburg): Nina George und Joanne K. Rowling

„Beeindruckend finde ich Nina George, die nicht nur tolle Bücher schreibt, sondern sich auch in unermüdlicher Weise für die Rechte von Autorinnen und Autoren einsetzt“, meint Kathrin Wellmann von der Hofbuchhandlung in Wardenburg. Sie würde eher eine Frau in der Position sehen. Deshalb erwäge sie auch Joanne K. Rowling, die seit mehr als 20 Jahren viele Menschen mit ihren Geschichten zum Lesen bringe. zwei Buchtipps mitgegeben...

Frauen Und Bäume von Dörthe Binkert: In diesem Buch wird der Zusammenhang zwischen Frauen und Bäumen beschrieben und anhand von Gemälden aus allen Epochen illustriert. „Dieser Roman lädt zum erneuten Lesen ein“, berichtet Lene Hjortskov von Bökers am Markt.

Königskinder von Alex Capus: Als ein Pärchen in den Alpen festsitzt, beginnt der Mann eine Liebesgeschichte aus der Zeit der französischen Revolution zu erzählen. Protagonisten dieser Erzählung sind Knecht Jakob und die reiche Bauerstochter Marie, in die sich Jakob verliebt. Capus beschreibt in seinem Roman eine wahre Begebenheit, so Hjortskov.

Die Hungrigen Und Die Satten von Timur Vermes empfiehlt Peter Gebhardt von der Gilde-Buchhandlung. Nach „Er ist wieder da!“ erzählt Vermes eine weitere gesellschaftskritische Geschichte. 150 000 afrikanische Flüchtlinge machen sich auf den Weg nach Deutschland und werden von einer TV-Moderatorin und ihrem Liebhaber angeführt.

Das Buch Der Vergessenen Artisten von Vera Buck empfiehlt Gebhardt. Der Protagonist Mathis ist im Jahre 1902 der 13. Sohn eines Bauern und führt ein trostloses Leben. Doch der Jahrmarkt ist in der Stadt und eröffnet Mathis die Möglichkeit, sein Leben komplett zu ändern. Im weiteren Verlauf werden auch die Einzelschicksale in der Zeit des Nationalsozialismus behandelt.

BILD: Kiwi-Verlag

Und Dann Steht Einer Auf Und öffnet Das Fenster von Susann Pásztors: Die Autorin erzählt die Geschichte von Fred, der eine Ausbildung zum Sterbebegleiter macht. Dabei trifft er auf Karla, die Krebs im Endstadium hat. Kathrin Wellmann: „Ein Buch, das trotz seiner thematischen Schwere immer wieder Grund zum Schmunzeln gibt.“

BILD: Hanser

Schmetterlinge von Josef H. Reichholf: Als Experte hat der Autor ein eindringliches Buch über das Sterben der Schmetterlinge und Insekten geschrieben. Er zeigt auf, was das für unseren Lebensraum bedeutet. „Reichholf ist ein wunderbares Buch gelungen, das Freude macht zu lesen und zeigt, dass es viel über das Wohl unserer Natur zu lernen gibt“, sagt Gerburg Schaller.

Der Schatten von Melanie Raabe: Die Journalistin Nora trifft auf einen Bettler, der ihr eine unheimliche Prophezeiung vorhersagt. Sie soll am 11. Februar einen Mann namens Arthur Grimm töten – ein der Journalistin bis dahin Unbekannter, der wenige Tage später in ihr Leben tritt. „Ein hervorragender Thriller für lange Herbstabende, der mich von Anfang bis Ende gepackt hat“, erzählt Wellmann.

Ich Komme Mit von Angelika Waldis: Eine wunderbare Freundschaftsgeschichte zwischen dem todkranken Lazy, Anfang 20, und Vita, über 70. Warmherzig, witzig und klug geht es um die Fragen des Lebens und Sterbens, um das Miteinander und Alleinsein. „Mein Herbstbuch des Jahres 2018“, sagt Gerburg Schaller.

Nathalie Langer Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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