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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Lesung mit Überraschung

10.11.2018

Eine Überraschung erlebten die Zuhörer in der Huder Klosterremise bei der Lesung des Monats November mit Inge Merkentrup. Zunächst war alles wie immer: Die Oldenburger Autorin, als Gast der Reihe „Literatur in der Remise“, die allmonatlich vom Freien Deutschen Autorenverband (FDA) Nord e.V. durchgeführt wird, und selbst FDA-Mitglied, gab zunächst einen kurzen Überblick über ihr Schaffen. Es folgte eine kurze Leseprobe aus ihrem letzten Roman „Charlotte v. Stein bittet zum Tee“.

Sodann wandte sich Merkentrup ihrem gegenwärtigen Projekt zu, einem Erzählband, der im Januar unter dem Titel „Ein bisschen Marylin und immer Frau“ erscheinen wird und Geschichten außergewöhnlicher Frauen enthält. In der Titelgeschichte erzählt eine ältere Dame ihrer Enkelin und deren Freundin von ihrer Klassenkameradin, einer gewissen Norma Jean, einem ungewöhnlichen Mädchen mit einem ungewöhnlichen Schicksal, ohne dass die beiden Mädchen zunächst wissen, dass es sich dabei um Marylin Monroe handelt. Selbstverständlich ist auch die Granny alles andere als eine Durchschnittsfrau!

Auch die zweite Geschichte „Lichtenberg am Fenster“ erzählt von einer älteren Dame. Frisch in den Ruhestand versetzt, versucht sie italienische Vokabeln für ihre nächste Reise zu lernen, doch sie kann sich nicht konzentrieren. Stattdessen beobachtet sie durch das Fenster einen Mann, der wartend vor seinem Auto steht und liest. Dieser entdeckt die Beobachterin und reagiert ungewöhnlich...

So weit, so gut. Doch dann bat Merkentrup die Zuhörer um Mitarbeit an einem im Entstehen begriffenen Text um ein Paar, das auf die Trennung zusteuert. Dabei ist die Frau die treibende Kraft. In zwei Sequenzen wird aus der jeweiligen Sicht der Eheleute die Situation beschrieben. Ist die Geschichte verständlich? Wie soll man das Ganze betiteln?

Die Zuhörer reagierten überrascht und zunächst etwas zögerlich, um dann mit Reaktionen und Kommentaren dem Wunsch der Autorin zu folgen. So entspann sich eine lebhafte Debatte. Diese ungewöhnliche Fragestunde am Ende der Lesung stellte eine Neuerung für die Zuhörer dar und wird diesen gewiss noch lange im Gedächtnis bleiben.

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