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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Friedhof: Letzte Ruhe unter Bäumen

05.08.2016

Wildeshausen Ruhig und idyllisch, von der Innenstadt in Wildeshausen gut erreichbar, barrierefrei und unter Bäumen – all diese Kriterien soll das „Urnenwäldchen“ des städtischen Friedhofs in Wildeshausen erfüllen.

Der neue Ruhewald ist dabei nur eine Maßnahme auf der Liste der Stadt, die zur Steigerung der Attraktivität des Friedhofes an der Visbeker Straße beitragen sollen. Erarbeitet wurden diese Maßnahmen im Zusammenspiel von Politik, Mitarbeitern des Friedhofes und Sachverständigen der Verwaltung. Insgesamt soll der Ort der letzten Ruhe ein besseres Erscheinungsbild bekommen und die Bestattungsangebote stärker an den Bedürfnissen der Bevölkerung ausgerichtet werden. Rund 250 000 Euro sollen mittelfristig für die geplanten Maßnahmen investiert werden.

So wird die neue Bestattungsmöglichkeit ein Urnenwäldchen, da die Nachfrage an Urnengräbern laut Heiko Wittrock in der Vergangenheit zugenommen habe. Barrierefrei soll die Fläche im Vergleich zu Bestattungswäldern in der freien Natur werden, dies sei besonders für ältere Besucher wichtig.

Unter den Aspekt der Barrierefreiheit fallen auch die Ausbesserungen einiger Wege auf dem Gelände: Der Hauptweg wird saniert, zudem sollen die beiden parallel verlaufenden Wege gepflastert werden. Für andere Verkehrsflächen ist eine einheitliche Schotteroberfläche vorgesehen. Auch am Erscheinungsbild des Friedhofes wird gearbeitet: Im Fokus steht die Friedhofskapelle, die modernisiert und renoviert werden soll. Prägende Grabsteine sollen erhalten und an zentraler Stelle zusammengestellt werden.

Insgesamt möchte die Friedhofsverwaltung zentraler Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Beisetzung werden. Und hier auch ganz bewusst Menschen ansprechen, die sich frühzeitig um ihre eigene Beisetzung kümmern. „So kann man sich in aller Ruhe und ohne eine familiäre Notlage informieren und für eine Grabstelle entscheiden“, findet Wittrock, der bereits seit über zwei Jahrzehnten für den Friedhof zuständig ist.

Dazu gehört neben der Form der Beisetzung auch die Auswahl eines möglichen Grabsteins oder die spätere Pflege des Grabes. „Anders als noch vor drei Jahrzehnten sind viele Familien inzwischen über die ganze Bundesrepublik oder die Welt verteilt, so dass die Pflege des eigenen Familiengrabes fast unmöglich wird“, weiß Wittrock aus langjähriger Erfahrung.

Um über die Bestattungsmöglichkeiten zu informieren, umfasst das Maßnahmenpaket auch einige Marketingideen, wie zum Beispiel die Gestaltung von Flyern.

Allen Interessierten, die das neue Angebot in Augenschein nehmen möchten oder Fragen haben, steht Heiko Wittrock unter Telefon   0172 / 4 09 52 63 mit Rat und Tat gern zur Seite. Er ist wochentags jeweils von 7 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 15 Uhr erreichbar.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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