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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Bestattung: Letzte Ruhestätte unter mächtigen Kiefern

16.11.2013

Schönemoor Traditionell thematisieren die letzten Sonntage im Kirchenjahr in besonderer Weise den Tod. Immer mehr Menschen stellen sich verstärkt die Frage, wer später einmal ihr Grab pflegen wird, sagt Susanne Wöhler, Pastorin in Schönemoor. Die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde trägt dem Wunsch nach anderen Bestattungsformen Rechnung. Im südlichen Teil des Friedhofes an der St. Katharinenkirche werden nun pflegefreie Rasengräber angeboten.

Erläuterungen

zu den Bestattungsformen auf dem Friedhof an der St. Katharinenkirche gibt Pastorin Susanne Wöhler im Anschluss an den Gottesdienst am Sonntag, 24. November. Er beginnt um 15 Uhr.

Das Thema werde bereits seit längerer Zeit diskutiert, so Wöhler, zugleich Vorsitzende des Gemeindekirchenrates. Sie stellte das Projekt am Freitag gemeinsam mit Sabine Pohl, Henning Meyer, Friedhelm Prause, Anke Paradies und Ina Struß aus dem Gremium vor. Es gebe eine große Nachfrage nach pflegeleichten Gräbern. Und nicht immer lebten die Angehörigen noch vor Ort, sagte Meyer.

Eine Garten- und Landschaftsbaufirma gestaltete für rund 15 000 Euro die einstige Brachfläche im südlichen Teil des Friedhofareals um. Im Mittelpunkt der gut 50 mal 50 Meter großen Fläche stehen drei große Kiefern. Zu ihren Füßen liegen mehrere Steinquader, auf die die Namen der Verstorbenen mit Geburts- und Sterbedatum eingraviert werden. Sarg oder Urne liegen im neuen „D-Teil“ unter einer Rasendecke, um deren Pflege sich die Kirchengemeinde kümmert. Direkt auf dem Rasen wird es keine Platte mit Namen der Verstorbenen geben. Inmitten der Bäume steht künftig eine Stele für „Sternenkinder“ (Todgeburten), gestaltet von der Künstlerin Karen Jürgens-Byram.

Zum 1. Januar 2014 tritt zudem eine neue Gebührensatzung in Kraft. Für Gräber, die neu gekauft werden, entfällt die bisherige Pflegegebühr in Höhe von 14 Euro jährlich. Die Kosten für die Herstellung eines Grabes (Erdbestattung) steigen allerdings von 390 auf 670 Euro. Die Herstellung eines Urnengrabes kostet künftig einmalig 270 statt bisher 190 Euro. Die Gemeinde gebe lediglich die gestiegenen Preise der Gartenbauunternehmen weiter, erklärte Meyer. Auf eine Nutzungsrechtsdauer von 25 Jahren gerechnet, sei die Gebühr sogar gesunken. Und nach wie vor liege der Tarif unter dem mancher Nachbargemeinden.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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