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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Literarische Kostproben aus einstigem Ostpreußen

15.12.2008

HEINEFELDE Wenn Dr. Detlef W. Prompt im Bekannten- und Freundeskreis einmal in die ostpreußische Mundart verfällt, dann hat er die ungeteilte Aufmerksamkeit auf seiner Seite. Aus diesen eher beiläufigen unterhaltsamen Einlagen wurde am Sonnabend in der Wassermühle Heinefelde von Architektin Dagmar Schomburg und Antonius Wahlmeyer-Schomburg ein unterhaltsamer Leseabend. Die Familien Prompt und Schomburg/Wahlmeyer kennen sich seit langem. Etwa 40 Zuhörer waren der Einladung zu der privaten Veranstaltung in der Wassermühle gefolgt.

Das Zusammenwirken in dem restaurierten alten Mühlengebäude, die Lesung, aber auch die ostpreußischen Keks-Spezialitäten wie „Katharinchen“ oder „Kochpfefferkuchen“ machten zusammen den stimmungsvollen und vorweihnachtlichen Abend aus. Aber auch das Liedgut aus der alten Heimat Ostpreußen und die Rezepte zu den wohl schmeckenden Leckereien rundeten den Abend ab.

Während Dagmar Schomburg in ihrer Begrüßung betonte, die Freundschaft unter den Menschen als oberstes Ziel über den Abend zu stellen und dieses so auch zu vermitteln, erläuterte Antonius Wahlmeyer die Restaurierung der alten Wassermühle und deren Bedeutung für ein weiteres Stück Heimat.

Dr. Detlef Prompt erlebte als 14-jähriger nicht nur seine erste Zugfahrt, sondern auch bewusst den Umgang mit dem ostpreußische Platt als Mundart. „Ich merkte schnell, dass mir die Mundart liegt“, erklärte er im Gespräch mit der NWZ. Vater Ernst Prompt organisierte in Wildeshausen Vertriebenen- und Heimatfeste. Sohn Detlef war immer dabei, lernte am Ende das Ostpreußische zu lieben und zu pflegen. Dies gipfelte nun in dem Leseabend.

„Ich möchte das sprachliche Kulturgut erhalten; das Erlebte weitergeben. Es geht über diese Lesung hinaus. Dahinter steht die Auseinandersetzung mit dem, was sich damals ereignete.“ Dr. Prompt stellt im ersten Teil des Abends vorwiegend Gedichte von Dr. Alfred Lau vor, damals Intendant des Königsberger Rundfunks. Im zweiten Teil widmete er sich den Sammlungen von Gustav Grannas, der als Flüchtling nach Goldenstedt kam. Über den damals aktiven Kreis von Vertriebenen lernte Pompt auch ihn kennen.

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