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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

JUGEND: Lottogewinn ist den Schnackmanns nicht geheuer

18.12.2006

HUDE HUDE/JULO - Wenn Vater Herbert bastelt, Tochter Melanie sich als Engel verkleidet und die Söhne Carsten und Michael Adventslieder singen, kann etwas im Hause Schnackmann nicht stimmen. Schließlich findet Advent sonst immer zwischen Disco, Fernsehen und Fußballstadion statt. Der Pastor (Mareike Backenköhler) ist begeistert von diesem Sinneswandel, doch Oma Schnackmann (Tjalke Weber) kenn ihre Familie und stellt sie auf die Probe.

Alle Jahre wieder, seit 1992, versuchen die Schnackmanns Advent zu feiern und machen dabei ungewöhnliche Erfahrungen. Reiner Backenköhler, Pastor der evangelischen Kirchengemeinde Hude, gilt als Erfinder dieser Familie und setzte auch dieses Jahr das Theaterstück „Die zarteste Versuchung seit es Oma Schnackmann gibt“ mit der 15. Folge fort. Und die Versuchungen stehen gleich darauf vor der Tür. Ob heiß begehrte Werder Bremen Karten für Carsten (Lisa Janssen) oder eine Einladung zu einem Treffen mit Melanies Schwarm Olaf bei einer Fete am Huder Bach – alle Angebote werden von den Schnackmanns ausgeschlagen. Selbst der Lotteriemann (Giulia Jonetzko), mit 50 000 Euro im Gepäck, wird nicht ins Haus gelassen. Stets wird vermutet, die Oma stecke dahinter und wolle die Familie in Versuchung führen. Schließlich kennt sie die wunden Punkte ihrer Schützlinge ganz genau.

„Aber was ist schon eine Werder-Karte im Vergleich zu 50 Jahren Freiheit vom Pastor“, begründet Vanessa Großkopf in der Rolle des Michael die Entscheidung und bringt damit die 170 Zuschauer zum Lachen. Die Auflösung folgt sogleich. Der Pastor erhält die 50 000 Euro und bedankt sich bei Vater Herbert (Hauke Pfützner) mit einer Einladung zur Seniorenfeier. Oma Schnackmann hatte das Lotterielos für Herbert gekauft, weil sie ihm damit ein nettes Weihnachtsgeschenk bereiten wollte. Chance vertan. So war alles als „Versuchung“ verkannt worden, obwohl Omas Plan noch gar nicht ausgeführt worden ist.

Weihnachten 2007 gibt es für alle Schnackmannfans sicherlich eine Fortsetzung mit dieser „ganz normalen Familie“ im Martin-Luther-Gemeindehaus. Die zehn Darsteller zwischen 14 und 32 Jahren durften sich am Freitagabend über ein amüsiertes Publikum und viel Applaus freuen. Backenköhler entließ seine Gäste nach dem Theaterstück und dem Jugendgottesdienst mit einem gemeinsamen „O du fröhliche“.

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