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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kunst: Malen als roter Faden im Leben

28.11.2011

NEERSTEDT Eine Ausstellung mit Wiedererkennungs-Effekt: Wer bis 2. Januar das Neerstedter Rathaus besucht und sich in der Gemeinde Dötlingen leidlich auskennt, der dürfte viele der Porträtierten im Erdgeschoss mühelos zuordnen können. Da ist Mediziner Dr. Manfred Schwarz ebenso verewigt wie Unternehmer Dierk Garms, der langjährige Neerstedter TV-Vorsitzende Gerold Kuhlmann oder Helga Wehen, die Betreiberin des Heuerhaus-Cafés. Ex-Bürgermeister Harald Meyer kommt gar das Privileg zu, gleich in zwei Varianten an den Wänden zu hängen: als 40-Jähriger und als aktuelles Bildnis (inzwischen 62). Rund 15 Dötlinger sind zu sehen, alle gemalt von Günther Freiberg. Sie geben der Ausstellung auch den Namen: „Kopfgeschichten. Por­träts und mehr...“.

Das Interesse an der Eröffnung war enorm. Rund 100 Gäste kamen am Sonntagmorgen ins Rathaus. „Ich bin schwer beeindruckt“, so Bürgermeister Heino Pauka in der Begrüßung. Die Resonanz zeige, dass Günther Freiberg „ein sehr beliebter und bekannter Mensch in der Region ist“. Seit jeher sei der Neerstedter, Jahrgang 1937, der Kunst sehr zugetan gewesen, betonte Pauka. Für den früheren Viehkaufmann sei der heimische Wintergarten der Mittelpunkt der künstlerischen Aktivitäten. „Hier stimmt das Licht, hier stimmt die Atmosphäre und Günther Freiberg – der Autodidakt – malt, was ihm in den Sinn kommt.“ Und das ist viel und sehr abwechslungsreich, wie die Ausstellung eindrucksvoll zeigt. Neben den Köpfen im Erdgeschoss fallen im Treppenaufgang die markanten Porträts der Großeltern von Ehefrau Thea auf, ebenso die intensiven Landschaftsbilder „Kate am Waldrand“ und „Kate am Ententeich“ sowie die Szenen des Goldenstedter Moors.

Im Obergeschoss entfaltet sich dem Betrachter die ganze Vielfalt des Freiberg’schen Schaffens. Oft arbeitet er hier mit Acryl, aber auch mit Kohle und Spachtel. Da ist die „Hommage an Picasso“ neben dem abstrakten Bildnis der „Geschwister“, eine farbenstarke globale Dreier-Serie „Schwedenjunge“, „Mädchen aus Tonga“ und „Inder“ neben dem Schmunzelbild „Was guckst du?“.

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„Gerade die Darstellungskraft von Köpfen und Personen prägen das künstlerische Werk von Freiberg. Immer tiefer dringt er in die Technik und das Material ein, bildet sich fort und verfeinert seinen Stil“, so Pauka über den künstlerischen Werdegang Freibergs, der besonders seit den 1990er-Jahren Fahrt aufnimmt. „Malen ist wie ein roter Faden in meinem Leben“, sagte Freiberg und ergänzte: „Viel zu erklären gibt es nicht. Jeder kann erkennen, was ich gemeint habe.“

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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