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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Haupt- und Realschule: Malte und Melanie erhalten beim Lesen Bestnoten

14.12.2011

HUDE Mit dem Finger sucht Melanie Cordes (13) die richtige Zeile. Bis dahin hat die Vorgängerin gelesen, hier muss sie einsetzen. Der Text ist für sie unbekannt, am Anfang stutzt sie ein paar Mal über merkwürdige Wörter, dann wird das Lesen flüssiger. Sie liest aus dem ersten Kapitel von Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“ vor.

Sieben Schüler sitzen am Dienstagmittag im Musikraum der Außenstelle Hohelucht an der Haupt- und Realschule Hude. Es sind die besten Vorleser aus der 6. Jahrgangsstufe. Sie nehmen teil an dem Wettbewerb, den der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgerufen hat. In Klassenwettbewerben haben sich die sieben bereits gegen ihre jeweiligen Klassenkameraden durchgesetzt. Auch da mussten sie schon Bücher vorstellen und einzelne Passagen daraus vorlesen.

Jetzt müssen sie das gleiche noch mal machen. Doch diesmal nicht nur vor Mitschülern, sondern vor einer Jury. Deutschlehrerin Jutta Hartrampf, die ehemalige Schulleiterin Gertrud Köbsch, die ehemalige Schulsekretärin Hermine Glinkowski, die Elternvertreterin Jana Morgenstern, drei Schülervertreter und der Bundesfreiwilligendienstler sitzen mit Papier und Stift bewaffnet vor ihnen. Sie vergeben Punkte für Lesetechnik und Textgestaltung. Fünf Punkte sind die Bestnote, wer sehr unsicher liest, bekommt nur einen Punkt. Erst mussten die Schüler wie beim Klassenwettbewerb aus eigenen Büchern vorlesen, jetzt ist der Fremdtext dran.

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Melanie liest gut, sie sammelt viele Punkte. Doch das weiß sie noch nicht. Wie alle anderen muss auch sie nach dem Vorlesen vor die Tür gehen. Drinnen berät die Jury. Die Punkte werden zusammengerechnet, die Gewinner aufgereiht. Bei den Realschülern führt Malte Ennen (12) diese Liste an, bei den Hauptschülern Melanie Cordes.

Doch die ist vollkommen sprachlos, als ihr Jutta Hartrampf die Urkunde überreicht. Eine gefühlte Ewigkeit steht sie wortlos da, mit der Urkunde in der Hand. Dann erst wagt sie ein vorsichtiges Lächeln und geht endlich los, sich ein neues Buch aussuchen. Der Förderverein der Haupt- und Realschule hat für jeden Klassen- oder Schulsieger ein Buch gestiftet. „Der Sommer, als ich beinahe vom Blitz getroffen wurde“ heißt Melanies Buch, die sonst gerne Vampirbücher liest, insbesondere die vier Bände der „Twilight“-Serie. Lesen muss sie auch in der nächsten Zeit viel: Als Schulsiegerin wird sie, ebenso wie Malte, im Frühjahr beim Kreiswettbewerb in Wildeshausen antreten.

Stefanie Dosch Newsdeskmanagerin / Politikredaktion
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