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Aktualisiert vor 12 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

„Mannequins“ auf dem Laufsteg

07.06.2007

KIRCHHATTEN Geboten wurde ein abwechslungsreiches Programm: Musik, plattdeutsche Geschichten und Sketche sowie eine Modenschau.

Von Peter Biel

Zum 29. Mal lud der Heimat- und Verkehrsverein Kirchhatten am Dienstag im Rahmen der „Woche des Dorfes“ zum plattdeutschen Abend ein. Vorsitzender Bernhard Müller konnte unter den mehr als 250 Gästen im Gasthof „Zum Deutschen Hause“ zahlreiche Freunde der plattdeutschen Mundart auch aus den umliegenden Gemeinden Großenkneten, Dötlingen, Wardenburg und Hude begrüßen. Aus Wiefelstede waren acht Personen angereist, die schon zu den Dauergästen gehören.

Zur „fünften Jahreszeit“ erklärte Vize-Bürgermeisterin Gabriele Müller in Anlehnung an das Münchener Oktoberfest die einwöchige Veranstaltungsreihe in Hatten und lobte das große Engagement von Bernhard Müller als „Kopf des Ganzen“. Tatsächlich haben die Organisatoren wieder ein buntes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das von Döntjes aus einem Lesewettbewerb durch die Schüler Alina Wellmann, Luka Backhus und Nils Warfelmann bis zu Kortjans, Sketchen und Tanzvorführungen nichts vermissen ließ.

Für die musikalische Umrahmung sorgte die „Kleine Hatter Blasmusik“ unter Leitung von Hans-Dieter Grotelüschen, die eine Bierzeltatmosphäre schafften, wogegen das Akkordeonorchester „Die fidelen Huntetaler“ unter Leitung von Ulrike Brandt mit heimatlicher Volksmusik einen stimmungsvollen Kontrast bildete und zum Mitsingen und Schunkeln einlud.

Nach dem „Wort to’n Dingstag“ von Isabel von Bronk gab es mit einer Modenschau des örtlichen Modehauses Poppke eine Premiere. Neun „Mannequins aus dem Dorf“ zeigten in zwei Durchgängen trag- und bezahlbare Kreationen verschiedener Modehäuser. Durch die humorvolle und pointierte Vorstellung von Models und Kleidung durch Bernhard Müller hatte das Publikum seine helle Freude.

Viel Applaus erhielt die weibliche Sportgruppe von Gunda Stalling für ihre Inszenierung des Liedes „Es gibt Millionen von Sternen – aber Dich gibt's nur einmal für mich“ nach der Musik von Pepe Ederer, wobei die als Herren verkleideten Interpretinnen ihre Hände mehrfach bedeutungsvoll unterhalb des Bauches kreuzten.

Humor und Witz bewiesen Ulli Gröne und Marion Backhus mit ihren Sketchen (Dat Rennswin), Hilke Dörmann und Birgit Molitor (Kerl ünnern Bedd) oder Kerstin Schnitker und Edith Bruns mit dem Einblick in das Leben eines Ehepaares. Auch Bernhard Müller erschien auf der Bühne und stimmte als „Günter der Treckerfahrer“ mit seiner Persiflage auf die Biogasanlagen nachdenklich. Nach einem zweiten Modedurchgang beleuchtete Müller gemeinsam mit dem Moritatensänger Hans Dieter Grotelüschen die aktuelle G 8-Thematik des Klimawandels. Den deftigen Abgang besorgten die „Dree witten Duuven“ von Gaby Didjurgis, Gisela Stalling, Simone Heye und Andreas Richter, die Verunreinigungen durch Tauben schwungvoll betrachteten.

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