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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Mit guter Musik zugleich Gutes getan

23.02.2010

HARPSTEDT „Mit so einer Resonanz haben wir nicht gerechnet, das ist einfach überwältigend“, kann es Manuela Bellersen kaum fassen, als sie ihren Blick durch den Koems-Saal schweifen lässt, in dem sich Platz für Platz füllt. Die rund 250 Zuhörer, die sich eingefunden haben, wollen an diesem Sonntagnachmittag vor allem zwei Dinge: Gute Musik hören und damit zugleich etwas Gutes tun. Denn der Erlös aus dem Benefizkonzert, für das die Harpstedterin Sandra Otte kräftig die Werbetrommel rührte, ermöglicht dem schwer behinderten Henrik, sechsjähriger Sohn von Manuela Bellersen und ihrem Mann Andre aus Delmenhorst, eine Delfin-Therapie auf der Karibikinsel Curaçao.

Mit den Eintrittsgeldern für das Konzert mit der Bremer Jazzrock-Formation „Blue Welfare“ und „Sandra Otte & ihr Couchcafe“ sowie dem Verkauf von Kuchen- und CDs konnte Initiatorin Sandra Otte am Ende 2100 Euro an die Familie Bellersen übergeben. „Nun steht unserer Abreise am 12. April nichts mehr im Weg“, sagte Manuela Bellersen, Freundin und Mitarbeiterin von Physiotherapeutin Sandra Otte, nach dem Konzert erleichtert.

Bereits im November 2008 hatte der kleine Henrik, der kurz nach seiner Geburt einen schweren Hirnschaden erlitt, eine Delfin-Therapie gemacht, die allein 5700 Euro kostet. „Die hat wirklich sehr viel gebracht“, betont seine Mutter. Mit der zweiten Therapie erhoffe sie sich noch weitere Erfolge in puncto Sprache und Kommunikation.

„Es war schon toll, wie viele uns hier unterstützt haben“, zeigt sich Sandra Otte erstaunt. Ein Harpstedter habe sogar selbst entworfene und hergestellte Delfin-Anhänger zum Verkauf für den guten Zweck vorbeigebracht, zudem hätten viele Freunde und andere Freiwillige Kuchen für das Büfett gebacken. Ein Harpstedter Druckhaus habe im Vorfeld die Flyer und Plakate gesponsert. „Und beim Bezahlen des Eintritts haben viele Besucher auf das Wechselgeld verzichtet“, freut sich Sandra Otte über die vielen zusätzlichen Spenden.

Die Sängerin und ihr „Couchcafe“ nutzten den Nachmittag als Plattform für ihre noch junge Deutsch-Pop-Band, die erst seit 2009 besteht. Die selbst geschriebenen Lieder und Texte aus der Feder von Frontfrau Sandra Otte kamen beim Publikum gut an. „Es sind Stücke aus dem Leben gegriffen und zum Schmunzeln“, hatte Otte ihrem Publikum angekündigt.

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