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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Vortrag: Mit Herzblut für Denkmalpflege

16.04.2015

Wildeshausen „Im Dienste der Geschichte – Denkmalpflege, Hausforschung und Monumentendienst im Oldenburger Land“ lautete die Überschrift der Vortragsveranstaltung „Geschichte im Rathaus“. Eingeladen hatte der Bürger- und Geschichtsverein Wildeshausen.

Vorsitzender Bernd Oeljeschläger freute sich am Dienstagabend zum komplexen Thema mit Folker von Hagen, Dr. Michael Schimek und Kerstin Stölken vom Monumentendienst gleich drei Experten vorstellen zu können.

Folker von Hagen war Baudezernent und oberster Denkmalpfleger beim Landkreis Oldenburg. Dr. Michael Schimek ist Volkskundler und Leiter der Bauhistorischen Abteilung im Freilichtmuseum Cloppenburg. Kerstin Stölken arbeitet als Projektleiterin beim Monumentendienst.

Oeljeschläger: „Alte Gebäude und Objekte gehören zum kulturellen Erbe der Gesellschaft. An ihnen sind die Entwicklungen der Vergangenheit und die Reflexionen der Menschen erfahrbar.“ Schutz und Pflege von Denkmalen seien deshalb wichtige gesellschaftliche Aufgaben. Wie in der Praxis damit umgegangen wird, sollte der Vortragsabend anreißen.

Folker von Hagen erklärte die Ansätze der Denkmalpflege. 1820 sei eine erste Denkmalliste im Herzogtum Oldenburg erstellt worden. 1911 kam das Denkmalschutz-Gesetz.

Bewahrung kulturellen Erbes und seine Erforschung im Freilichtmuseum Cloppenburg zeigte Michael Schimek auf. Alte Häuser seien eine historische Quelle für die Geschichte aber auch Hinweisgeber auf die Menschen die dort einst gelebt hätten. Gebäude würden Orientierung, Identität und Heimat als emotionale Bedeutung stiften.

Zudem erläuterte der Bauleiter den Widerspruch Freilicht und Museum. Ein Museum würde in geschützten Räumen Kulturhistorisches präsentieren. Aber Gebäude, die im Freien stünden, würden automatisch allen Einflüssen preisgegeben. Auch der Besucheransturm würde seine Spuren hinterlassen.

Kirsten Stölken zeigte auf, wo und wie der Monumentendienst bei der Pflege von Baudenkmalen unterstützend und präventiv tätig werden kann. „Eine dauerhafte Pflege ist notwendig“, so die Projektleiterin. Hier biete der Monumentendienst als Stiftung unabhängige Information und Wartungsdienste an. Unterstützt werden private wie öffentliche Besitzer von historischen Gebäuden. Ziel des Vereins, der in weiten Teilen von West-Niedersachsen tätig ist, ist es historische Bausubstanz zu erhalten.

Weiteren Aufschluss würde ein Monitoring erbringen, das Sanierungsmaßnahmen und alle Daten umfasst und in Berichten vorgelegt würde. Daraus ergibt sich der akute Handlungsbedarf nach den Dringlichkeitsstufen.

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