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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

PARKINSON: Mit Kunst das Schneckenhaus verlassen

09.07.2008

WILDESHAUSEN Für Anne Schröder ist es die erste Ausstellung: Vor kurzer Zeit hat sie im Atelier der Wildeshauser Malerin Silvia Bettin damit begonnen, mit kräftigen Acrylfarben abstrakte Bilder zu komponieren. Zwei davon, darunter die so genannte Parkinson-Tulpe, sind nun im Restaurant „Symphony“, Kleine Straße 12, in Wildeshausen zu sehen. Unter dem Titel „Parkinson und Kreativität“ stellt Schröder, bei der vor elf Jahren die unheilbare Krankheit Morbus Parkinson diagnostiziert wurde, gemeinsam mit Gerda Hespe-Meyer und Dr. Wolfgang Götz aus. Wolfgang Bornemann aus Gronau konnte an der Vernissage am Montagabend nicht teilnehmen.

Parkinson-Kranke neigten eher dazu, sich ins Schneckenhaus zurückzuziehen, meinte Götz, als er die zahlreichen Gäste begrüßte. „Wir suchen bewusst den Weg in die Öffentlichkeit und wollen zeigen: Kreative Patienten trotzen der Krankheit.“ Bis zum kommenden Sonntag, 13. Juli, jeweils ab 17.30 Uhr, stehen die Künstler für Gespräche zur Verfügung. Götz: „Sie machen uns mit Ihrem Zuspruch Mut.“ Lob für die Schau kam auch von der Behindertenbeauftragten des Landkreises, Rita Rockel.

Götz selbst, jahrelang Bundesvorsitzender der Deutschen Parkinson-Vereinigung, zeigt Seidenmalerei – farbenkräftige Bilder, wie etwa Pagodenbauten, die schon durch das Fenster des Restaurants zu sehen sind. Zudem präsentiert der 66-jährige Apotheker Specksteinarbeiten, darunter ein Elefant mit seinem Führer oder einen schwarzen Pharao mit Stab. Gerda Hespe-Meyer präsentiert im „Symphony“ Bleistiftzeichnungen. Mit sicherem Strich brachte die 54-Jährige Tier-Motive oder Figuren aufs Papier. Ein zweites Standbein hat sich die Künstlerin mit Gedichten geschaffen. „Meine kleine Reimereien“, heißt ein Band. Darin preist sie mit Gedichten wie „Ein neuer Sommertag“ lyrisch die Schöpfung.

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Für den musikalischen Rahmen der Vernissage sorgte Barbara Niemann, die an der Gitarre unter anderem Stücke wie „Summertime“ spielte. Singend trug die Musiklehrerin zudem Händel vor. Hoch zufrieden zeigten sich die Gastronomen Meric und Mete Cömertpay. „Diese Ausstellung wird nicht die letzte sein“, so die Brüder. Beim nächsten Mal könnten sie sich ein musikalisches Programm vorstellen.

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