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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Lieblingsbuch: Mit viel Spannung ganz entspannen

22.12.2011

HUDE Es muss spannend sein, richtig spannend: Wenn bei jedem Wort der Pulsschlag weiter ansteigt, wenn bei jedem Seitenumschlagen die Luft angehalten wird, wenn das Buch gar nicht mehr aus der Hand will – dann kann sie richtig schön entspannen. Hermine Glinkowski liebt Krimis, nein: am besten Thriller.

Ein ausgesprochenes Lieblingsbuch hat sie zwar nicht, aber die Millenium-Trilogie von Stieg Larsson hat ihr beispielsweise schon sehr gut gefallen. „Die war im Nu durchgelesen“, erzählt sie. Und diese Bücher sind nicht gerade von schlankem Umfang, allein der dünnste Band des Werkes ist 686 Seiten stark.

„Ich lese wirklich unheimlich gerne“, sagt die 63-Jährige, die fast 30 Jahre lang als Sekretärin an der Haupt- und Realschule Hude gearbeitet hat und nun seit gut zwei Jahren in Altersteilzeit ist. „Von den Lehrern habe ich immer wieder Bücher geschenkt bekommen – für die Ferien, zu Weihnachten, zu Ostern, zum Geburtstag. Und ich habe einfach alles gelesen, was mir in die Finger gekommen ist“, erzählt Hermine Glinkowski.

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Und das macht sie auch heute noch so: Dann knipst sie die Leselampe im Wohnzimmer an, fährt das Fußteil des Sessels aus, stellt eine Tasse Ostfriesen-Tee neben sich auf den Tisch und lässt sich in die nächste spannende Geschichte hineinziehen. Gerade hat sie Anna Enquists „Letzte Reise“ gelesen. „Ein Geschenk meiner Enkel“, sagt die dreifache Oma stolz. Ausnahmsweise kein mörderischer Thriller, sondern ein historischer Roman. „Es geht um die letzte Reise von James Cook, dem Entdecker, und seiner Frau, die zu Hause in England vergebens auf ihn wartet“, erzählt Hermine Glinkowski. Auch Geschichte sei äußert spannend, findet sie.

Bücher verschenken

Was sie als nächstes liest, weiß sie noch nicht: „Ich kann nicht ein Buch aus der Hand legen und sofort mit dem nächsten anfangen. Dazwischen muss etwas Pause sein.“ Doch spätestens unter dem Tannenbaum wird auch für sie wieder ein Buch liegen, ebenso wie sie viele Bücher verschenken wird. „Ich habe sehr viele Leseratten in meiner Familie“, sagte sie und schmunzelt.

Zum Bücherkaufen geht sie am liebsten in eine Buchhandlung: „Ich lasse mich gerne beraten. Da kann ich reingehen und sagen, dass ich ein Geschenk für eine 80-Jährige suche, und dann zählen sie mir die Titel auf und erzählen die Geschichten dazu. Das ist unglaublich. Ich würde die ja alle durcheinander bringen.“

Als Kind kaum gelesen

So gerne gelesen hat Hermine Glinkowski nicht immer: „Als Kind habe ich kaum gelesen“, erzählt sie. „Wir waren sieben Kinder und unsere Eltern hatten eine Landwirtschaft, da gab es genug anderes zu tun.“ Viel gelesen hat sie erst später als erwachsene Frau, als junge Mutter. Ihren beiden Kindern hat sie gerne vorgelesen, erzählt sie. Und natürlich später auch den Enkelkindern. Doch die sind heute alle groß, „die können jetzt selber lesen“.

Hermine Glinkowski lässt sich hingegen bis heute Geschichten vorlesen. Denn Jahr für Jahr sitzt sie in der Jury des Vorlesewettbewerbs der Haupt- und Realschule Hude. „Versprecher, darüber sehe ich hinweg, das ist nicht so wichtig“, erklärt die 63-Jährige die Beurteilungsgrundlage. „Es kommt darauf an, dass man den Text gut versteht. Manche Kinder lesen extrem leise oder sehr monoton. Das ist dann sehr schwer zu verstehen.“ Man könne aber auch sehr deutlich heraushören, wenn die Kinder wirklich verstehen, was sie da vorlesen, wenn sie in der Geschichte drin sind, erklärt sie.

Durch den Schulwettbewerb kann Hermine Glinkowski vielleicht etwas von ihrer Lesebegeisterung weitergeben. Aus ihrer Freizeit zumindest sind Bücher nicht mehr wegzudenken. Selbst bei ihrem anderen Hobby, dem Reisen, ist immer etwas zum Lesen dabei: Am liebsten fliegt sie in die Türkei und liegt dann am Strand – mit einem spannenden Thriller in der Hand.

Stefanie Dosch Newsdeskmanagerin / Politikredaktion
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