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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Jubiläum: Mittelpunkt des örtlichen Lebens

03.06.2011

DöTLINGEN Eine Mischung aus Unterhaltung, Ehrungen und geselligem Beisammensein, so gestaltete sich der Kommersabend des Schützenvereins Dötlingen zum 100-jährigen Bestehen am Mittwochabend im Schützenhof „Unter den Linden“ in Dötlingen. Vor vollen Tisch en und Sitzreihen (einige Gäste fanden nur noch Platz im angrenzenden Clubzimmer) führte Ulf Syberberg durch das Programm des Abends. Und das hatte es in sich.

Im besten Dötlinger Platt blickte Gunter Oltmann eingangs auf die Vereinsanfänge mit der Gründung am 9. Juli 1911 und verschiedene Stationen in der Geschichte des Schützenvereins zurück. Namentlich begrüßte er auch die Ehrengäste wie Landrat Frank Eger, Bürgermeister Heino Pauka, den Präsidenten des Oldenburger Schützenbundes (OSB), Josef Rolfes, und des Wildeshauser Schützenbundes, Jürgen Hasselberg, sowie den Vorsitzenden des Kreissportbundes Peter Ache. Bevor er das Zepter wieder an den „Klusendoktor“, Moderator (und von Beruf Zahnarzt) Syberberg übergab, hieß er auch die örtlichen Vereine, organisiert in der AG Dötlinger Vereine, sowie die Mitgliedsvereine des Schützenbundes willkommen.

Eine ehrenvolle Aufgabe hatte OSB-Präsident Rolfes übernommen. Er überreichte an Horst Bötefür die goldene Ehrennadel. Bötefür war nicht nur Jugend- und Schützenkönig, sondern von 1971 bis 1994 zweiter Schriftführer, von 1994 bis 2004 erster und von 2004 bis 2005 wieder zweiter Schriftführer. Seit 2006 ist er auch zweiter Vorsitzender des Vereins.

An Vorsitzenden Markus Leberecht überreichte Rolfes die Ehrenurkunden des OSB und des Nordwestdeutschen Schützenbunds sowie die Ehrenmedaille des Deutschen Schützenbundes. Dazu gab es noch ein so genanntes „Flachgeschenk“, einen Umschlag mit Barem.

Gleiches galt für die Vertreter der Dötlinger und Vereine des Schützenbundes Wildeshausen, für den Hasselberg die Glückwünsche in seiner Ansprache überbrachte. Bürgermeister Pauka erinnerte an das historische Freischießen. Der beste Schütze brauchte früher keine Steuern zu bezahlen. „Das verbietet sich aber wohl für die nächsten 100 Jahre.“ Landrat Eger erinnert sich an seine Jugend zurück, als er mit seinem Vater als Junge zum Schützenfest nach Dötlingen fuhr. „Daran hat sich heute nichts geändert. Die Vereine sind der Mittelpunkt des örtlichen Lebens.“

Mit aktuellen, schmissig vorgetragenen Hits und Evergreens unterhielt das Blasorchester Ellenstedt unter der Leitung von Henning Surmann zwischen den einzelnen Grußworten. Mit drei Kortjans trug die Theatergruppe Dötlingen unter der Regie von Gunda Evers zum heiteren Teil bei. Seit langem war auch wieder einmal Erika Natenstedt auf der Bühne zu sehen.

Nach der Einleitung zum offenen Abend mit dem Lied „Heil dir, o Oldenburg“ brachte „Eliese Plietsch“ (Dette Zingler) die Lachmuskeln noch einmal in volle Aktion. Mit ihren schlagfertigen Bemerkungen aus dem täglichen Leben hatte sie schnell die Lacher auf ihrer Seite.

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