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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Mönche locken ins Museum

13.04.2017

Hude Auch wenn jetzt aus Verkehrssicherungsgründen ein Bauzaun um die Huder Klosterruine errichtet wurde. Sehenswert ist das bröckelnde, imposante Relikt immer noch. Und es hat eine spannende Geschichte, die weit zurück in das Mittelalter reicht, als die Zisterzienser das Kloster Anfang des 13. Jahrhunderts gründeten.

Mehr darüber erfahren Besucher auch in diesem Jahr im kleinen Klostermuseum, das schon am Ostersamstag, 15. April, 15 bis 17 Uhr, offiziell in die neue Saison startet. Wie geplant. Trotz aller Widrigkeiten. Auch Ostersonntag, 13 bis 17 Uhr, und Ostermontag, 15 bis 17 Uhr, ist die Sammlung zu sehen. Gruppen können darüber hinaus jederzeit Termine vereinbaren.

Die Klosterfreunde hoffen, in Absprache mit der Gemeinde auch weiterhin kurze begleitete Gänge für Gruppen über das engere Ruinenareal anbieten zu können. Genaueres soll es dazu an diesem Donnerstag geben. Der Bürgermeister hat zum Pressegespräch geladen. „Wir müssen fünf Meter Abstand vom Gemäuer halten“, weiß Wolfgang Schaller, Vorsitzender des Vereins der Freunde des Klosters Hude. „Laut Inspektionsbericht des Monumentendienstes gibt es zwei hochgradig gefährdete Stellen.“ Da kann etwas herunterfallen. Deshalb ist auch kein freier, sondern nur noch ein begleiteter Zugang möglich.

Für alle Brautpaare, die sich die Ruine als Hochzeitskulisse ausgesucht haben, soll es einen besonderen Service geben. Die Klosterfreunde werden (gegen eine Aufwandsgebühr) das Tor öffnen und genau sagen, wo es ungefährlich ist, wenn man Fotos machen möchte, ebenfalls unter Aufsicht.

„Wenn wir es organisatorisch hinbekommen, wollen wir die Öffnungszeiten unseres Museums außerdem verlängern und eventuell auch den Freitag noch dazunehmen“, sagt Wolfgang Schaller.

Mit Matthias Berger stehe dem Verein erstmals ein Ein-Euro-Jobber zur Verfügung, der das ehrenamtliche Team nicht nur im handwerklichen Bereich, sondern auch bei Führungen und Saaldienst unterstütze.

Diese Lösung sei eine große Entlastung für alle ehrenamtlich Aktiven.

„Es sind viele Aufgaben zu vergeben“, so Schaller. Wer ehrenamtlich mit anpacken oder auch nur förderndes Mitglied werden möchte, kann sich an ihn unter Telefon   04408/803 2055, wenden.

Kloster-Aktionen

Geöffnet ist das Museum an der Huder Klosterruine jetzt wieder in der Regel jeden Samstag, Sonntag und Feiertag von 15 bis 17 Uhr. Eintritt: ein Euro.

Besondere Aktionen sind in Planung. Dazu gehört unter anderem die Beteiligung am Internationalen Museumstag, der am Sonntag, 21. Mai, ab 10 Uhr stattfindet und in einer umfangreichen Ausstellung das Thema „Flucht und Vertreibung“ thematisiert. Es geht um die Flüchtlinge, die in großer Zahl nach dem Zweiten Weltkrieg in Hude eine neue Heimat fanden. Und es wird die aktuelle Flüchtlingssituation thematisiert. Flüchtlinge werden zur Eröffnung anwesend sein und ihre Geschichten erzählen.

Zu den Huder Gartenerlebnissen (14. Mai, 2. Juli und 15. Oktober) wird es zusätzlich zu den Parkführungen auch verlängerte Öffnungszeiten im Museum geben. Das gilt auch für das Gartenkultur-Musikfestival mit Kunsthandwerkermarkt am 13. August im Klosterbezirk. Am Sonntag, 10. September, ist Tag des offenen Denkmals.

Die Klosterfreunde werden sich erstmals auf der Messe Landtage Nord in Wüsting präsentieren (18. bis 21. August).


     www.klosterhude.de 
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