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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Katastrophenalarm in der Firma

11.10.2019

Moslesfehn Freundinnen und Freunde des plattdeutschen Theaters können schon mal ihre Lachmuskeln anspannen: Ab Freitag, 8. November, präsentiert die Theatergruppe „Speeldeel“ sechsmal ihr neues Stück „Chefs un annere Katastrophen“ im Moslesfehner Brückenhaus. Und die Schauspielerinnen und Schauspieler der Moslesfehner Laientheatergruppe sind gut vorbereitet.

Schon vor den Sommerferien haben sie das Stück gelesen, nach den Ferien ging es richtig los. Zweimal pro Woche traf sich die Truppe zum Proben. Damit zur Premiere in vier Wochen jedes Wort und jedes Zwinkern sitzen, wird im Endspurt zweimal pro Woche geprobt, berichtet Spielboss Jens Ammermann.

Aufführungen im Brückenhaus

„Chefs un annere Katastrophen“ wird im Moslesfehner Brückenhaus, Korsostraße 1, Wardenburg aufgeführt.

Premiere ist am Freitag, 8. November, 20 Uhr. Weitere Aufführungen sind: Sonntag, 10. November, 14 Uhr (bereits ausverkauft); Dienstag, 12. November, 20 Uhr; Freitag, 15. November, 20 Uhr; Sonntag, 17. November, 14 Uhr.

Einlass ist abends ab 18 Uhr, sonntags ab 13 Uhr.

Der Eintritt kostet sieben Euro, sonntags mit Kaffee und Kuchen 14 Euro. Karten gibt es unter Telefon  04486/9 44 29 oder Telefon  04486/9 4082.

Doch nun zum Stück: In dem Schwank von Hans Schimmel denkt Friedrich von Habermichel, Chef der Imperium AG (gespielt von Benno Press), darüber nach, in den Ruhestand zu gehen. Sein liebstes Hobby ist das Angeln, dicht gefolgt von: Gehalts- und Urlaubswünsche der Belegschaft glattzubügeln. Sein Unternehmen möchte er Sohnemann Jürgen (Marco Höppner) übergeben. Dieser denkt allerdings gar nicht daran, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und die Familientradition weiterzuführen.

Er hat den perfiden Plan, die Firma an die schärfste Konkurrentin seines Vaters zu verschachern und anschließend die Produktion ins Ausland zu verlegen.

Was aus den Mitarbeitern wird, ist Jürgen so ziemlich egal, da es ihm hauptsächlich darum geht, seinen aufwendigen Lebensstil zu sichern und auszubauen. Womit er allerdings nicht gerechnet hat: mit seiner Schwester Hannelore (Rita Peterdamm) und dem Rest der Belegschaft. Diese versuchen nämlich mit reichlich unorthodoxen Methoden, ihre Arbeitsplätze zu retten. Da die Angestellten zudem recht seltsame Macken haben, ist sichergestellt, dass dies nicht ganz reibungslos abläuft. Der Büroalltag wird so manchen Theaterbesuchern sehr bekannt vorkommen.

Die Speeldeel Moslesfehn gibt es bereits seit 35 Jahren. Gegründet hat sie 1984 Peter König, bis heute „Ehrenspielboss“. 2004 übergab König das Zepter an Jens Ammermann, der seither bei den jährlichen Aufführungen Regie führt. Was die Theatergruppe so besonders macht? „Das gemischte Alter, das ist toll!“, sagt Ammermann. Das älteste Ensemblemitglied ist um die 80, die Jüngsten sind Anfang 20. Daneben spielt die Gemütlichkeit in der Gruppe eine große Rolle, betont Ammermann. Neben Proben und Aufführungen trifft sich die Gruppe auch zu gemeinsamen Feiern und Kohlfahrten. „Das ist ein schönes Hobby“, sagt Ammermann

Nathalie Meng Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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