• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • LocaFox
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Mühle bietet tollen Ausblick

14.09.2015

Harpstedt Einmal den Blick von der Galerie der Harpstedter Mühle über den Flecken schweifen lassen – diese seltene Gelegenheit nutzten zahlreiche Menschen aus Harpstedt und Umgebung am Sonntag beim Tag des offenen Denkmals. An den schmalen Holztreppen, die durch das Bauwerk nach oben führen, war oft Wartezeit angesagt – wer hoch wollte, musste meist erst die Menschen vorbei lassen, die ihren Rundgang schon beendet hatten.

Ganz besonders aufmerksam waren die Kinder, die für das Mühlenquiz die Treppenstufen zählen mussten. Aber auch rund um die Mühle gab es viel zu sehen. Da waren die Landfrauen mit frisch gebackenen Broten oder eine Ausstellung von Trecker-Modellen aus Holz. Gleich nebenan wurden Äpfel zu Saft verarbeitet, der natürlich gleich probiert werden konnte.

Auch Kunsthandwerk und Bilder gab es zu sehen und zu kaufen. Begonnen hatte der Denkmalstag mit einem Gottesdienst bei der Mühle.

Aber nicht nur Harpstedter waren schon früh zu dem imposanten Galerie-Holländer gekommen: Auch viele Sonntagsausflügler, die mit dem Fahrrad, dem Auto oder dem Motorrad unterwegs waren, machten an der Mühle ihre erste Station und fuhren dann weiter. Zum Beispiel in Richtung des Bahnhofs, wo die Delmenhorst-Harpstedter-Eisenbahn-Freunde die gesamte Fahrzeugpalette von Jan Harpstedt präsentierten und einige Gäste auch die seltene Gelegenheit bekommen sollten, vorne in der Dampflok mitzufahren.

Oder es ging zur Christuskirche, die ebenso wie das Koems-Gelände beim Denkmalstag dabei war. Mit Musik aus Filmen und Musicals ließ Kreiskantor Ralf Wosch am Nachmittag einmal ganze andere als die gewohnten Töne auf der Kirchenorgel erklingen.

Auf dem Koems-Gelände startete der Tag etwas verhalten. Bis Mittag hatten sich etwa dreißig Besucher die zahlreichen Scheunen mit vielen Exponaten aus der Harpstedter Geschichte angesehen, berichtete Peter Hellbusch vom Vorstand der Fördergemeinschaft Koems.

Voller wurde es am Nachmittag, als aus dem Backhus der Duft von frischem Butterkuchen über das Gelände getragen wurde.