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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Musik-Herbst mal stürmisch, mal ruhig

10.10.2011

HUDE Zum ersten „Huder Musik-Herbst“ hatte der Verein Verein Pro Musica Activa am Wochenende renommierte Musiker aus Nah und Fern nach Hude geladen, um zu zeigen, dass er mehr auf die Beine stellt, als „nur“ die Celtic Days. Das Auftaktkonzert am Freitagabend im „Active-Center“ der Amazone-Werke bescherte den Fans ein Wiederhören mit „Rapalje“. Wie immer lockten die singenden Iren eine Heerschar unerschrockener Fans an, die keine Wege scheuen, um ein Konzert „ihrer Rabauken“ zu hören.

Katharina Knobloch und Kim Webelsip aus Wildeshausen stehen bei „Rapalje“ immer in der ersten Reihe. Eigentlich sind die 20-jährigen eher Metal-Fans, aber nachdem sie die Iren einmal zufällig auf dem Gildefest gesehen haben, verliebten sie sich in die Rapalje-Musik – „die muss man einfach erlebt haben“.

Inmitten einer großen Gruppe in stilechter mittelalterlicher Kluft tummeln sich Christine Klümner aus Eckernförde und Nina Kaschube aus Norden. „Wir gehen immer dahin, wo die Band ist“, verraten sie. Bis zu 30 Konzerte im Jahr werden da schon mal abgeklappert, so die beiden Fans. Entfernungen spielen keine Rolle.

In der großen Halle ist ausreichend Platz für eine geräumige Bühne, so dass Rapalje erstmalig mit der erweiterten Show auftreten können, zu der Einlagen von Irish-Set-Dance und eine Portion Feuerzauber gehören. Sehr zur Freude der 350 Gäste. Auf den massiven Eichen-Tischen tanzen zu irischen Klängen und zu eigener Choreographie Rosalie Wagenaar (19) und Annika Haverkort (25) aus den Niederlanden.

Nach den fröhlichlauten Klängen bestimmen Sonnabend zunächst die ruhigen Töne den Konzertabend. Der Huder Musiker Arndt Baeck eröffnet im Kulturhof ein Doppelkonzert, singt von Liebe und Verlusten und bringt das Publikum mit seinen einfühlsamen Texten zum Nachdenken. Als Musiker sei er oft gezwungen, die Nacht zum Tage zu machen, erläutert Baeck seine melancholischen Lieder, da fallen ihm die Texte häufig im Morgengrauen ein. Mit dem Song „Das ist das Leben“, der auch Titel seiner ersten CD sein wird, die gerade in Arbeit ist, verabschiedet sich der Huder Musiker von seinen Fans.

Den zweiten Teil des Abends bestreitet die Amerikanerin Mckinley Black, die zur Zeit in Berlin lebt. McKinley hat bereits sieben CDs veröffentlicht und ist ohne Frage eine der begabtesten Solo-Künstlerinnen in der Akustik-Musikszene. Mit ihrem souveränen Auftritt, ihrer eindrucksvollen Stimme und Elementen aus Rock, Blues, Soul und Country spielt sich die authentische Musikerin schon nach wenigen Takten in die Herzen der Zuhörer.

Mehr Bilder unter  @  http://www.NWZonline.de/fotos-landkreis

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