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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Musik und Geistergeschichten

18.04.2016

Hude „Diesen Song widme ich allen, die wie ich an nervigem Heuschnupfen leiden“, kündigte Stefan Decker an und setzte seine Flute an die Lippen. „Apple tree“ begeisterte die Besucher der 10. Celtic Days in Hude und erfüllte damit wie gewohnt die Erwartungen des Publikums.

Schon gegen 19Uhr war Ausnahmezustand. Die Autos parkten im gesamten Umkreis des Kulturhofes und der Konzertsaal war gefüllt bis auf den letzten Stehplatz. Denn nicht nur die Huder, auch viele Auswärtige fanden den Weg in den Huder Kulturhof, um sich von der stetig guten Qualität der Celtic Days zu überzeugen. Dafür sorgten die Besucher sogar für ein ausverkauftes Haus.

Das wussten die Bandmitglieder von „Crosswind“ zu schätzen und gaben alles. Béatrice Wissing (Fiddle, Vocals) Stefan Decker (Flute, Whistles, Vocals) Mario Kuzyna (Guitar, Vocals) und Sebastian Landwehr (Guitar, Concertina, Low Whistle, Vocals) sind nicht nur vollkommen versierte und talentierte Musiker, die junge Band begeistert vor allem mit einer erfrischenden Lockerheit.

Dass dies nicht das erste Konzert der jungen Band aus Bonn war, machte den Auftritt zu einer Art Heimspiel für das Quartett. So auch für Brian Finnegan, Sarah Allen, Ed Boy und John Joe Kelly. Als „Flook“ standen sie bereits vor einigen Jahren auf der Huder Bühne.

Auch in diesem Jahr zeigten sie sich wieder in Bestform. Mit träumerischen Flötenmelodien von Allen und Finnegan, eingängigem Gitarrenspiel von Ed Boyd und dem einzigartigen Klang von John Joe Kellys Bodhrán ergänzten sich die Musiker perfekt und präsentierten dem Publikum einer wundervolle musikalische Harmonie.

Gleichzeitig zu dem Konzertabend im Kulturhof, konnten die Gäste im Haus am Bahnhof einen außergewöhnlichen Tanzabend besuchen. Unter dem Motto „Ceilidh“ – zu deutsch: Zusammenkunft – begrüßte der Schotte Martin McWilliam Tanzwütige, um zur Musik von Pàdruig Morriso schottische und irische Gruppentänze auszuprobieren.

Anschließend wurde das Haus am Bahnhof für die Fans der Celtic Days geöffnet, um beim „Festival Club“ mit einer Session auch einmal ihre eigenen musikalischen Fertigkeiten in der irischen Musik zeigen konnten.

„Celtic Days“-Organisator Martin von Maydell empfing im Kreativzentrum des Klosterviertels außerdem um kurz vor Mitternacht Freunde irischer Gespenstergeschichten. Diese sammelt der Huder Geschichtenfan nämlich schon seit mehr als 20 Jahren aus aller Welt.

So war bereits am Freitag der ganze Klosterort mit einer ordentlichen Prise Irland angehaucht.

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