• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Advent: Musik und weihnachtliche Ratschläge

06.12.2011

WILDESHAUSEN „Advent und Weihnachtszeit ist wie ein Schlüsselloch, durch das auf unseren dunklen Erdenwegen ein Schein aus unserer Heimat fällt.“ Mit diesem Zitat von Friedrich von Bodelschwingh lud Wiltrud Stanszus vom Gemeindekirchenrat der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Wildeshausen ein, innezuhalten und dem Weihnachtskonzert zu lauschen. Es fand am Abend des zweiten Advents in der Alexanderkirche statt. Die alte Basilika war voll besetzt. „Möge von dem Lichtschein heute Abend etwas zu sehen und zu hören sein“, so Stanszus.

Auf den Schein, der durch das Schlüsselloch der Musik fiel, brauchten die Besucher nicht lange zu warten. Nach dem „Trumpet Voluntary“ für zwei Trompeten und Orgel von John Stanley und der Begrüßung leitete Ralf Grössler die erste Kantate aus dem Gospeloratorium „Prince of Peace“ für Solo, zwei Chöre und Orchester mit der Ouvertüre „Nun komm der Heiden Heiland“ ein. Mit ihrer klanggewaltigen, einfühlenden und mitreißenden Stimme füllte die Sängerin Joanne Bell den Solopart mächtig aus, als sie neben dem Chor der Kantorei und des Gospelchors „Joyful Voices“ der Alexanderkirche und dem Symphonic Gospel Orchestra unter der Leitung Grösslers sang.

Buchhändler Jens Fröhlke überraschte mit Lesungen zu weihnachtlichen Themen von bekannten Autoren wie Ringelnatz oder Kreißler. Ende November hatte Fröhlke das Programm beim „Harpstedter Keks“ vorgestellt. Der Erfolg stellte sich auch diesmal ein. Beklatscht wurde die Geschichte mit „Ratschlägen für Seltengänger“ – Verhaltensregeln für Menschen, die nur einmal im Jahr – zu Weihnachten – in die Kirche gehen.

Obwohl krankheitsbedingt im Symphonic Gospel-Orchestra zwei Ausfälle zu beklagen waren, die Robert Walla (Bremen) am Schlagzeug und Maria Lehmann Grube aus Hamburg an der Flöte füllten, blieb das Konzert davon unberührt. Grössler hatte die Musiker bestens vorbereitet, was sich am Ende im tosenden Beifall niederschlug.

Doch zuvor gab es noch einmal Gänsehaut-Feeling, als Bell das bekannte „Oh happy day“ anstimmte, neu arrangiert von Grössler. Nach dem Adventssegen klang das Konzert mit Georg Friedrich Händels „Halleluja“ aus der Produktion „A Soulful Celebra­tion“ aus.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.