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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Musikalischer Genuss hilft auch dem Hospiz

14.03.2016

Stenum /Falkenburg Kaum ein Stuhl blieb frei am Freitagabend im Timotheushaus: Die Gruppe „Liederfolk“, die zum zweiten Mal im Stenumer Gemeindehaus auftrat, erwies sich als echtes Zugpferd. Aber nicht nur, um Schönes zu hören, sondern auch, um Gutes zu tun, kamen viele der 160 Besucher zum Benefizkonzert. Denn der Erlös des Abends sollte dem Laurentiushospiz in Falkenburg zugute kommen.

Und das hat sich für alle Seiten gelohnt: Stolze 1350 Euro aus Spenden sowie dem Verkauf von Getränken und selbst zubereiteten Speisen kann die ev.-luth. Kirchengemeinde Ganderkesee an das Hospiz übergeben. Marlies Tesch vom Organisationsteam und die Kirchenälteste Rosemarie Boekhoff dankten allen Helfern und besonders den Mitgliedern von „Liederfolk“, die unentgeltlich in Stenum auftraten.

Auch Anke Fink-Heinemann vom Förderkreis des Laurentiushospizes war beeindruckt: „Alle Achtung“, lobte sie die Vorbereitungen der Kirchengemeinde und das Engagement der Musiker. Das Geld werde dringend benötigt, erklärte Fink-Heinemann, da das Hospiz bisher noch zehn Prozent der Kosten für die Unterbringung – das seien 30 Euro pro Gast und Tag – selber aufbringen müsse. Demnächst würden es nur noch fünf Prozent sein.

Neben der großen Hilfe bot der Konzertabend aber auch musikalischen Genuss: „Lieder mit Botschaft... aber ohne Schublade“, hatte das sechsköpfige Ensemble sein Programm betitelt. Es seien „Lieder, die sich in 40 Jahren angesammelt haben“, sagte Helmfried Röder, der für unterhaltsame Zwischentöne sorgte.

Das abwechslungsreiche Repertoire bestand aus plattdeutschen und jiddischen Melodien, Gospels sowie auch Arbeiter- und Bürgerliedern – teils Jahrhunderte alt, aber auch sehr aktuell, etwa das Lied „Wo soll ich mich hinwenden“, das die Zwangsrekrutierung der Söhne aus einfachem Hause im 18. Jahrhundert beschreibt. Nachdenkliches, Gefühlvolles und Vergnügliches wechselten sich munter ab. Dass in der musikalischen Präzision eine große Portion Lebens- und Bühnenerfahrung mitschwingt, ist nach teils mehr als 40 Jahren gemeinsamen Musizierens nicht verwunderlich.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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