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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Mystisches Irland

09.05.2016

Es ist ja weithin bekannt, dass Irland landschaftlich viel zu bieten hat. Wie unglaublich vielfältig das Land aber wirklich ist, das durfte ich vor Kurzem auf einem Wochenendausflug erleben. Gemeinsam mit meinen Mitbewohnern hatte ich eine dreitägige Bustour durch Irlands Südwesten gebucht, der von Cork recht schnell zu erreichen ist.

Der Ausgangspunkt unserer Touren war das kleine Städtchen Killarney, das so irisch wie im Bilderbuch ist – enge Gassen, bunte Häuschen, viele Pubs und alteingesessene Geschäfte. Killarney gilt als Startpunkt für die Rundreise auf der Dingle-Halbinsel und für die Tour auf dem Ring of Kerry auf der etwas südlicheren Iveragh-Halbinsel.

Zunächst stand bei uns Dingle auf dem Programm, und nach ganz viel Regen bei der Anreise hatten wir sogar ziemliches Wetterglück. Dingle ist sehr hügelig, mit unzähligen kleinen Steinmauern, die die Felder durchziehen, und Tausenden Schafen und ihren Lämmern. Wegen der engen, steilen Straßen glich unsere Busfahrt häufig einer Achterbahnfahrt, aber dafür waren die Ausblicke auf die Dingle Bay und über die weiten Täler umso schöner. Der erste Stopp auf der Rundreise ist der Inch Beach, ein fast fünf Kilometer langer Sandstrand, der sich quer durch die Dingle Bay erstreckt. Der Strand ist als Surferparadies bekannt, und für uns waren die 20 Minuten Aufenthalt schon fast zu kurz – wir haben nur schnell ein paar Muscheln gesammelt und Fotos gemacht, ich hätte aber auch den ganzen Tag dort bleiben können. Besonders beeindruckend ist der Gegensatz von Bergen und Meer, so etwas hab’ ich noch nie gesehen.

Weiter ging es auf dem Slea-Head-Drive. Der Slea Head ist der westlichste Punkt auf dem irischen Festland, hier gibt es diverse Aussichtspunkte, um Klippen, die vorgelagerten Blasket Islands und die unglaubliche Brandung zu genießen. Das Meer ist dort stellenweise so türkis, dass man glatt vergisst, dass man den Atlantik vor sich hat. Die vielen abgeschiedenen Dörfer auf der Dingle-Halbinsel sind übrigens „Gaeltacht“-Regionen: Dort ist nicht Englisch, sondern Irisch die vorherrschende Sprache.

Dasselbe gilt auch für den Ring of Kerry, eine rund 180 Kilometer lange Küstenstraße. Die Landschaft dort ist wieder komplett anders, mit sanfteren Hügeln und noch grüner als Dingle. Vor allem das Meer ist traumhaft. Das letzte Stück führt durch den Killarney Nationalpark. Besonders der „Ladies View“ ist dort zu empfehlen, denn vor dort aus hat man einen tollen Ausblick auf die Seen Killarneys. Und auch am Torc-Waterfall haben wir noch gehalten. Die Bäume in dem Gebiet sind alle komplett mit Moos bewachsen, was in Kombination mit Regen richtig mystisch wirkt. Da es auch an den Tagen zuvor gut geregnet hatte, war der Wasserfall zu ordentlicher Größe herangewachsen. Wir waren jedenfalls schon von der Gischt klitschenass – das hat sich aber absolut gelohnt, so wie das ganze Wochenende.

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