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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Nach der Pause geht erst recht die Post ab

13.02.2017

Ganderkesee Halbzeit bei den Büttenabenden: Mehr als 1500 Faschingsfans haben am Freitag und Sonnabend das närrische Bühnenprogramm in der Festhalle am Steinacker verfolgt, mitgeschunkelt und -gesungen, getanzt und gelacht. Und alle standen am Ende mehr als sie saßen: Vor allem nach der Pause rissen die Bands Querbeat und Bookhorn Allstars mit Deutschrock und Stimmungs-Hits, aber auch die Garden sowie die Delmenhorster „Showdance Ladys“ und Sänger Kurt Hoffmann mit ihrer Reminiszenz an Udo Jürgens, das Publikum so richtig mit.

„Der zweite Teil war echt geil“, rief eine Besucherin am Ende des eigentlich vierstündigen Programms, das sich am Freitag wegen einiger Sondereinlagen sogar über fast fünf Stunden zog. Doch auch die Darbietungen vor der Pause, insbesondere die fetzigen Tanznummern von „Temptation“ und „Lolly Pops“ animierten immer wieder zum Aufstehen und Mitklatschen. Die Wortbeiträge indes erreichten nicht immer die erhoffte Wirkung.

Dabei hatte der Premierenabend eine ganz spezielle Premiere zu bieten: Erstmals wagte sich ein Delmenhorster Oberbürgermeister in die Höhle der Narren, also auf die Büttenabend-Bühne. Axel Jahnz hatte schon im Vorjahr angekündigt, beim Fasching endlich mal die Delmenhorster Sicht zu schildern – und wurde beim Wort genommen. Mit Comedian Markus Weise hatte er sich einen profilierten Delmenhorster „Faschingsexport“ zur Unterstützung geholt. Beide nahmen aber nicht Ganderkesee auf die Schippe, sondern legten humorvoll und selbstironisch den Finger in die Wunden ihrer Heimatstadt, in der zum Beispiel die „Aufbruchstimmung“ vor allem in Abbrucharbeiten sichtbar werde. Logisch, dass am Ende des etwas zu lang geratenen Auftritts frei nach Mike Krüger das Lied vom „Axel mit dem Bagger“ angestimmt wurde, der noch „so spät baggert in Delmenhorst.“

Gut geschlagen hat sich an den ersten beiden Abenden das Moderatoren-Duo: Tom Adler und Gerrit Meyer alias „Tom und Gerry“ führten souverän und launig durchs Programm. Meyer (48) kennt das Metier seit Langem, der erst 17-Jährige Tom Adler beweist indes, dass der Kinderfasching als närrische Nachwuchsschmiede bestens funktioniert: Erstaunlich locker und schlagfertig bestand der Youngster den ersten Test auf der großen Büttenabend-Bühne.


Bilder vom 1. und 2. Büttenabend unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
Spezial zum Fasching unter   www.nwzonline.de/fasching 
Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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