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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Fasching: Arbeit und Fleiß für Schwarz und Weiß

15.02.2020

Neerstedt „Zur Not legen wir noch eine Nachtschicht ein.“ Wenn es nach Bettina Stefan und Andrea Joost geht, könnte der Umzug beim „Fasching um den Ring“ in Ganderkesee am liebsten schon an diesem Wochenende starten. „Die Vorfreude ist auf jeden Fall schon groß", verraten die beiden Mitglieder der Neerstedter Faschingsfreunde.

Doch vor jeder großen Party muss gearbeitet werden: Jedes Jahr aufs Neue. Aktuell wird am Neerstedter Festwagen noch kräftig gewerkelt. Schwarze und weiße Folien werden angebracht und Rosen gedreht – alles passend zu „Black & White“, dem Motto der Faschingsfreunde in diesem Jahr.

Motto seit November

„Am 11. November treffen wir uns jedes Jahr, um zu schauen, ob es genügend Begeisterte für den nächsten Umzug gibt“, berichtet Bettina Stefan. Und auch das Motto wird am Starttag des Faschings festgelegt. „Erst wird beratschlagt und am Ende abgestimmt“, sagt Stefan. Ob nun „Unterwasserwelten“, „Vampir-Burg“, „Die 70er“ oder „Bauer abzugeben“ – miterlebt hat sie seit der Jahrtausendwende schon die verschiedensten Aktionen.

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Der Faschingsumzug um den Ring

Um 14 Uhr wird der Umzug am Samstag, 22. Februar, in Ganderkesee gestartet – und die mehr 100 Fußgruppen, Festwagen und Musikzüge setzen sich in Bewegung.

Ihre Wagennummer haben die Neerstedter Faschingsfreunde bereits erhalten. Mit der Nummer 47 werden sie auf die etwa 3,5 Kilometer lange und vier Stunden dauernde Strecke durch den Ganderkeseer Ortskern starten.

Die Organisatoren rechnen auch in diesem Jahr mit Zehntausenden Besuchern entlang der Strecke.

In diesem Jahr fiel die Entscheidung auf „Schwarz und Weiß“. „Da haben sich besonders die jüngeren Teilnehmer gegen uns durchgesetzt“, schmunzelt Andrea Joost.

Anfang Januar haben nun die intensiven Vorbereitungen auf den Umzug begonnen. Zweimal in der Woche stehen seitdem Treffen an – montags für das „Kreativ-Team“, donnerstags für die Handwerker. „Es ist schon eine Menge Arbeit, die da jedes Mal zu erledigen ist“, gesteht Bettina Stefan.

In der kommenden Woche geht es in die „heiße Phase“. Bis Freitag wird der Wagen – der im restlichen Jahr als Kremser genutzt wird – in der Halle von Ralf Steenken in Neerstedt fahrtüchtig gemacht, ehe er bereits einen Tag vor dem Umzug in Richtung Ganderkesee aufbricht. „Wir werden erst vor Ort die Luftballons, selbst gedrehten Rosen und Luftschlangen anbringen“, erklärt Bettina Stefan. „Dann kann auf der Fahrt dahin auch nichts verloren gehen.“

Jugend bringt sich ein

Sie ist froh, dass sich die Jugend seit dem vergangenen Jahr so aktiv einbringt – und die Teilnehmerzahl damit steigt. „Da sie so mobilisiert haben, sind wir in diesem Jahr 35 bis 40 Personen“, berichtet die Nuttelerin.

Bei der Kleidung kann jeder Umzugsteilnehmer seiner Kreativität freien Lauf lassen – einzig schwarz und weiß sollte sie sein. „Auch einen DJ werden wir wieder mit an Bord haben“, freut sich Andrea Joost, dass Lars Fuchs für die richtige Stimmung auf dem Wagen sorgt.

Und: Mit einer eigenen Toilette an Bord ist man auf wirklich alle Eventualitäten vorbereitet. „Das sind so Erfahrungswerte, die man mit der Zeit sammelt“, meint Bettina Stefan mit einem Augenzwinkern.

Vorfreude steigt

Die Vorfreude auf den Umzug ist dabei bei allen groß – egal ob sie nun schon seit Jahrzehnten oder zum ersten Mal dabei sind. „Auch wenn vieles gleich ist, bringt jeder Umzug seine eigenen Erlebnisse“, sagt Andrea Joost. Daran wird sich auch beim Fasching um den Ring 2020 nichts ändern – da sind sich Bettina Stefan und Andrea Joost sicher.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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