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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Green Spirits entführen in ferne Welten

05.12.2017

Neerstedt Um etwas zu erzählen zu haben, muss man was erleben. Raus in die Welt und ihre Wunder bestaunen. Erst dann geht es zurück an den Schreibtisch, wo die Abenteuer für die Ewigkeit festgehalten werden können – das stellte eine verzweifelte Wissenschaftlerin fest, als sie bei der Arbeit an ihrem Buch feststeckte. So machte sie sich am Wochenende auf der Neerstedter Bühne auf, um die Welt zu erkunden.

Reise um den Globus

Das Stück „Tänzerische Reise von der Wüste in den Dschungel“ der Showakrobatik-Gruppe Green Spirits der TSG Hatten Sandkrug entführte seine Zuschauer in fremde, ferne und fantasievolle Länder. Aus wilden Flammen erhob sich ein Phönix, die Professorin und ihre beiden Gehilfen beobachteten Drachen beim Schlüpfen und tauchten mit Krabben in eine Unterwasserwelt ab. Aus dem kühlen Nass ging es in den Dschungel und in die Wüste, ein Froschteich wurde untersucht und die schönsten Blüten der Pflanzenwelt bestaunt.

Alle Abenteuer der Expedition setzten sich aus Elementen verschiedenster Choreographien der Green Spirits zusammen. Neben spektakulären Turnübungen und Würfen, bei denen die Jüngeren teilweise mit mehrfachen Salti durch die Luft wirbelten, waren besonders die einzelnen Details des jeweiligen Themas sehenswert.

Die Krabben marschierten seitlich über den Strand, bevor sie in die Wellen tauchten, die Wüste wurde von lauter kleinen Erdmännchen bevölkert, die wachsam Ausschau hielten. Und die Frösche sprangen quakend in riesigen Sätzen über die Bühne. Aber auch turnerisch ahmten die Akrobatinnen die jeweilige Landschaft oder die Tiere in ihr nach – wellengleich bewegten sie sich nach einem Flick Flack über den Boden und mehrere Brücken bildeten die vielen Beine einer Krabbe nach. Die dadurch entstandenen Bilder nahmen das Publikum wirklich mit auf eine Reise – und das ganz ohne Worte.

„Ich fand die Show sehr beeindruckend. Da ich selbst turne, kann ich sicher viel für die Zukunft mitnehmen“, sagte Emma Tauch aus Edewecht im Anschluss der Reise. Und auch die restlichen Zuschauer auf den ausverkauften Rängen waren begeistert, spendeten immer wieder Beifall oder riefen sogar aus: „Das ist ja fantastisch!“

Erinnerungen sammeln

Die Weltreise der Professorin endete nach einem Tanz mit den Feen auf einer Blumenwiese – und um diese Blumen ranke sich sogar eine Legende, verriet eine Assistentin der Professorin: Die schönste Blume erfülle einen Wunsch. Doch wie soll sie sich entscheiden bei all der Blütenpracht? Und wie nach so einer erfüllenden Reise noch einen Wunsch formulieren? Die Professorin möchte sich nichts wünschen und fasst zusammen: „Wir sollten Erinnerungen sammeln, Dinge erleben und nicht besitzen.“ Vielleicht kann auch das als Wunsch betrachtet werden – ihr Buch jedenfalls, das schreibe sich sicher beinahe von alleine, denn die Erinnerungen an die Wunder der Welt würden bleiben.

Und auch die Zuschauer werden sich sicher gerne an die farbenfrohe Welt der Green Spirits erinnern – ebenso, wie die Akrobatinnen rund um Trainerin Priska Kühling an ihr Wochenende auf der Neerstedter Bühne.

Lina Brunnée Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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