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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Nicht nur Maria und Josef klopfen an

13.12.2017

Neerstedt „Der Wirt“, das Weihnachtsmusical der Evangelischen Jugend und der Diakonie Himmelsthür, unterstützt durch das Landesjugendpfarramt Oldenburg, gibt es jetzt in einer Neuaufführung zu sehen – erstmals am vergangenen Samstag auf der Neerstedter Bühne. „Wir sind von so vielen angesprochen worden, ob wir das Musical nicht noch einmal aufführen können. Heute sind wir hier in Neerstedt“, sagt Johannes Kretzschmar-Strömer.

Der Aufwand dafür sei gar nicht so groß gewesen. „Unter den 70 Darstellern gab es nur zwei Umbesetzungen. Auch mussten wir nur zwei Proben ansetzen. Das fand ich schon recht erstaunlich, meinte Kretzschmar-Strömer, der Text, Musik, Regie und die Realisation zusammen mit Anke Strömer ersonnen hatte.

Zweite Aufführung

Das Weihnachtsmusical „Der Wirt“ kommt ein zweites Mal am Samstag, 16. Dezember, in Wildeshausen zur Aufführung. Sie beginnt um 17 Uhr im Saal der Kreismusikschule an der Burgstraße.

Gezeigt wird die Weihnachtsgeschichte um Maria und Josef, die auf der Suche nach einer Herberge kurz vor der Niederkunft sind. Schließlich klopfen sie an die Tür eines Gasthauses in Bethlehem. Der Wirt überlässt ein Notquartier im Stall. Was dann folgt, ist so ganz anders, als bei den üblichen Weihnachtsgeschichte-Aufführungen. Der Wirt rückt immer mehr in die Hauptrolle, wird andauernd gestört, denn seltsame Figuren rauben ihm seinen Schlaf. Hirten kommen von den Feldern. Könige reisen aus der Ferne an. Die Hirten kommen ohne Schafe, Könige mit defektem Handy. Alle klopfen sie penetrant an die Tür des Wirts, dessen Stube als Schattenspiel an der Leinwand zu sehen ist. Am liebsten will der die ganze Bande in die Flucht schlagen. Doch als er das Kind im Stall sieht, ist der Zorn verflogen. Etwas schrill und doch verständlich nimmt die Geschichte damit einen guten Ausgang.

Gut 100 Zuschauer sahen das integrative Kooperationsprojekt. 70 Jugendliche, davon mehr als die Hälfte hinter der Bühne – für Technik, Catering und mehr – sowie der erweiterte Chor und „Das Chörchen“ aus Dötlingen, setzten das Weihnachtsmusical um.

Die Musik steuerten Anke Strömer und Johannes Kretschmar-Strömer bei. Eine bunte Abfolge von Dialogen, Kompositionen und Rhythmen stehen dahinter, die dem biblischen Thema einen zeitgenössischen Touch geben und neben Komik und Unterhaltung die Weihnachtsgeschichte neu rüberbringen.

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