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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Neuer Tambour einstimmig aufgenommen

20.01.2016

Wildeshausen Gute Gründe hatte das Tambourcorps der Wildeshauser Schützengilde sich, im „Alten Amtshaus“ in Wildeshausen zu treffen. Zum einen wurde ein neuer Tambour in das Corps aufgenommen und zum anderen hängten die Mitglieder unter der Führung von Thorsten Niester ein Bild des Tambourcorps in der rustikalen Amtsstube auf.

Das Tambourcorps fühlt sich bekanntlich seit jeher den Statuten der Wildeshauser Schützengilde verpflichtet und will die alten Traditionen an die folgenden Generationen weitergeben. Aus der Gildewoche sind die Tamboure der Gilde nicht wegzudenken, hört man doch allerorts den Klang der Trommeln und die alten Märsche.

Die Dienste während der Pfingstwoche sind zwar lang und anstrengend, machen den Mitgliedern aber immer wieder großen Spaß. „Man lebt über Pfingsten praktisch als Tambourfamilie, es ist ein toller Zusammenhalt“, berichtet Tambour Ulf Nehls. So ist es zu erklären, dass es in den vergangenen zehn Jahren nur aus Altersgründen zu Austritten gekommen ist. „Ein neuer Tambour muss zur Gruppe passen und sich der Wildeshauser Schützengilde verbunden fühlen. Somit werden Neuzugänge immer einstimmig in das Corps aufgenommen“, so Thorsten Niester, stellvertretender Tambourmajor.

Mit Lars Christian Menke wurde nunmehr ein guter Nachfolger gefunden. Er ist Wildeshauser und seit mehr als 20 Jahren Mitglied in der Schützengilde. Vielen dürfte er aus seiner Arbeit bei der Feuerwehr und der Mitgliedschaft im Stadtrat bekannt sein. Auch in den Kompanien war Menke stets ein echter Aktivposten. Erstmals zu Himmelfahrt, wenn traditionell auf dem Rathaussaal der Hauptmann der Wache zusammen mit dem Schaffer das Tambourcorps bei der traditionellen Himmelfahrtsversammlung inspiziert, wird Lars Christian Menke dabei sein. „Ich freue mich schon riesig“, so Menke, „in dieser tollen Truppe dabei sein zu dürfen. Aber ich denke, ich werde noch ein wenig üben müssen, um beim Gildefest in einigen Monaten die vielen Märsche trommeln zu können“. Die Vorfreude war dem jungen Tambour bereits beim gemeinsamen Foto anzusehen.

Nach der Neuaufnahme überraschte man die Besitzer des „Alten Amtshauses“ mit einem Geschenk: Bei dem überreichten Foto handelt es sich um eine Aufnahme aus dem Jahr 2014, entstanden auf dem historischen Burgberg. Thorsten Niester verrät: „Es ist ein besonderes Bild, fast schon eine Inszenierung – auf jeden Fall anders.“ Interessenten schauen sich das Werk am besten vor Ort an.

Nicolle und Frank Stauga, die Gastgeber im „Alten Amtshaus“, freuten sich riesig darüber und servierten dem Tambourcorps im Anschluss leckeres Wildeshauser Knipp und einige Glas Bier.

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