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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Neues Leben für die Chronik

22.11.2006

WESTERHOLT Seit 2003 arbeitet die Gruppe zusammen. Die Befragung der Haushalte brachte „wahre Schätze“ hervor.

Von Frank Jacob WESTERHOLT - Wer kennt heute noch den Pfeifenclub „Blaue Wolke“ Westerholt oder den Radfahrverein „Wanderer“ Westerholt? Beide Vereine existieren schon seit langem nicht mehr, spielten aber in der Entwicklung des Dorfes eine wichtige Rolle. Von einer engagierten Gruppe Westerholter Bürgerinnen und Bürgern werden sie zurzeit wieder zu neuem „Leben“ erweckt. Seit Mai 2003 arbeitet die Gruppe an einer Dorfchronik. Anlässlich des Abschlussballes der Arbeitsgemeinschaft der Orts- und Bürgervereine (die NWZ berichtete) stellte Frank Speckmann Einzelheiten des Projektes vor.

Neben Speckmann arbeiten noch zehn weitere Vergangenheitsexperten die Geschichte auf. Ilse Wunram leitet den Kreis, dem zum Beispiel der langjährige Gastwirt und Kaufmann Heinz Willers angehört, der die Unterlagen aller Westerholter Vereine gerettet hat und auch so manche Geschichte aus Kneipe und Laden zu erzählen weiß. Auch Gustav Lüschen, ehemaliger Vorsitzender des Ziegeleivereins, des Seniorenbeirates, Bezirksvorsteher in Benthullen und in Westerholt aufgewachsene lebende Geschichte und begnadeter Geschichtenerzähler, hilft mit, die Vergangenheit am Leben zu erhalten. Ferner sind dabei Hanna Speckmann, Monika Hoppe, Heinz Wellmann, Marion Martens, Georg Hoppe, Otto Krumland und Wilfried Willers.

Die Gruppe hatte zunächst eine Befragung aller Westerholter Haushalte vorgenommen mit dem Ziel „festzustellen, was zur Geschichte der Menschen und Häuser an Material vorhanden ist“. Die Befragung sei inzwischen fast vollständig abgeschlossen und hätte wahre Schätze hervorgebracht, sagte Speckmann: „Viele alte Fotos und Papiere zeigen interessante Einblicke in das Leben im Dorf.“ Die Fotos seien sorgfältig abgescannt worden und in vielen Sitzungen sei darüber beraten worden, wer und was denn nun auf den Bildern zu sehen ist.

Speckmann glaubt, dass das Projekt auch für die anderen Ortschaften in der Gemeinde von Interesse sei. Zwar gebe es für Benthullen. Harbern, Charlottendorf-Ost und -West, Littel, Westerburg und Südmoslesfehn bereits Chroniken. „Allerdings sind diese teilweise 20 Jahre und älter.“ Erste Nachahmer haben die Westerholter bereits gefunden: Leute aus Achternmeer hätten die Runde schon zweimal besucht, berichtete Speckmann.

Die Gruppe trifft sich alle 14 Tage dienstags im Dorfgemeinschaftshaus, um zu diskutieren und über weitere Themen zu beraten. 2008 soll die Chronik voraussichtlich erscheinen – passend zur 775-Jahr-Feier des Dorfes.

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