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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Vorzeigeprojekt: Dorf erhält echten Mittelpunkt

03.09.2018

Nordenholzermoor Schmuck präsentiert sich der Dorfplatz „An der Imbäke“ mit dem festen Gebäude seit Samstag nun auch offiziell allen Besucherinnen und Besuchern vor allem aber der Dorfgemeinschaft aus der Bauerschaft Nordenholzermoor.

Die schaffte es in einer gemeinschaftlichen Kraftaktion und mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Hude, das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Heraus kam ein Vorzeigeprojekt, das auch Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew und die stellvertretende Landrätin und stellvertretende Bürgermeisterin Ganderkesees, Christel Zießler, zu würdigen wussten.

Ursprünglich vorgesehen als Teil der Verbunddorferneuerung Hasbruch, wurde daraus eine mit 49 000 Euro durch die Gemeinde Hude unterstützte Dorfaktion. Dazu kamen noch einmal 50 000 Euro an Eigenleistung durch die vielen Helfer, die namentlich auf drei großen Listen im Dorfhaus nachzulesen waren.

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Mit 420 Fotos, rund 1000 kamen bei den Arbeiten zusammen, konnte sich jeder auch in einer Diashow über die Fortgang der Arbeiten informieren.

Nicht nur für die „3 S“, das Dreigestirn bestehend aus Sprecher Robert Stubbemann, Werner Strodthoff und Guido Scheitz, die die Planungen, Koordination und Absprachen vorangetrieben hatten, war es am Samstagvormittag die große Stunde, sonder vor allem auch für die Anwohner aus Nordenholzermoor.

„Was wir hier heute sehen, konnte man beim Richtfest nicht vermuten. Hier ist ein echter Dorfmittelpunkt entstanden“, lobte Lebedinzew. Aber ohne die Dorfgemeinschaft und deren Netzwerke wäre dies nicht möglich gewesen. „Das, was hier geleistet wurde, ist eigentlich unbezahlbar. Viele hätten an einem Strang gezogen. Dafür kann ich nur Danke sagen“, erklärte dazu auch Christel Zießler im Namen des Landkreises aber auch als Gruß aus der Nachbargemeinde Ganderkesee.

Wie Werner Strodthoff aufzeigte, gab es am 31. März 2015 mit dem Bürgermeister ein Gespräch über das angedachte Vorhaben. Dort, wo jetzt der Dorfplatz entstanden ist, gab es lediglich einen Findlingsstein, der zum 200-Jährigen der Bauerschaft aufgestellt worden war.

Am 14. Juni 2016 wurde klar, dass die Finanzierung nicht über die Dorferneuerung laufen würde. Die Gemeinde sprang ein. Eine Dorfversammlung am 15. Juni 2016 gab dann den internen Startschuss. Am 23. Juni 2016 wurde als erstes ein Zaun installiert. Der eigentliche Baubeginn startete am 9. Juni 2017. Richtfest war am 29. Juli 2017. Der 30. Juni 2018 steht für die Fertigstellung mit interner Feier. Am 29. August wurde reinegemacht und am vergangenen Samstag die offizielle Einweihung gefeiert.

Unter dem Strich stecken knapp 2000 Arbeitsstunden an Eigenleistung in dem Gemeinschaftsvorhaben. Doch mit der Einweihung kommen weitere Aufgaben auf die Dorfbewohner zu. Die Phase III. Das Areal muss gepflegt werden. Auch gibt es noch Wünsche. Nach einer Toilette und vielleicht ein Tempolimit auf der vorbeiführenden Kreisstraße?

All das wollen die „3 S“ bei einem Abschlussgespräch im Rathaus vortragen. Dass die Ohren nicht ganz im Rathaus verschlossen sein werden, gab der Bürgermeister schon einmal vorsichtig zu verstehen. Auch die Landräterin versprach, dass mit der Kreisstraße mit ins Kreishaus zu nehmen.

Bei Grillwurst, Getränken sowie Kaffee und Kuchen feierten die Dorfbewohner an diesem Tag aber erst einmal die „Feuerprobe“ des neuen Dorfplatzes. Wer wollte ihnen das verdenken?

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