• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

KULTUR-KINO: „Ohne Kamera bin ich nur ein halber Mensch!“

22.04.2008

Von karoline schulz

Frage: Herr Vieregge, wie kommt man auf die Idee, in sechs Tagen allein eine 800 Kilometer lange Radtour zu unternehmen und daraus einen Film zu machen?

Vieregge: Das hat zum einen mit meiner Liebe zum Radfahren zu tun. Früher bin ich jeden Tag 50 Kilometer zur Arbeit gefahren und zurück. Und zum anderen finde ich, dass es auf dem Rad viel mehr zu entdecken gibt, als das mit dem Auto möglich wäre. Auch meine Abenteuerlust spielt sicher eine Rolle.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Frage: Aber warum musste die Kamera mit und warum fahren Sie ohne Begleitung? Schließlich können Sie sich ja schlecht selbst filmen...

Vieregge: Ohne Kamera bin ich nur ein halber Mensch! Die ist immer dabei. Und ich kann mich durchaus selbst filmen: Ich stelle die Kamera auf die Straße und fahre daran vorbei – das macht die ganze Sache natürlich recht aufwendig. Trotzdem bin ich gerne allein unterwegs, um unabhängig zu sein und mein eigenes Tempo fahren zu können.

Frage: Heißt das, dass Sie im Renntempo unterwegs sind?

Vieregge: Ich fahre recht zügig, wie meine Frau findet. Das liegt daran, dass ich immer sehr gespannt auf mein nächstes Ziel bin und dieses so schnell wie möglich erreichen möchte.

Frage: Sie unternehmen regelmäßig große Radtouren. Was war das Besondere an dieser?

Vieregge: Überrascht hat mich das Ausmaß des Elbe-Hochwassers von 2002. An vielen Häusern war noch immer zu sehen, wie hoch das Wasser gestanden hat. Ganz besonders gut gefallen hat mir das Teilstück ab Meißen, hier war der Radweg asphaltiert und verlief direkt am Wasser. Auch die Städte entlang der Elbe, wie die Lutherstadt Wittenberg, Torgau und Dresden, sind toll restauriert. Überhaupt zieht es mich sehr nach Ostdeutschland.

Bernd Vieregge zeigt „elbe aufwärts“

Eine Radtour die „Elbe aufwärts“, von Ganderkesee aus bis ins Elbsandsteingebirge, hat Videofilmer Bernd Vieregge unternommen und mit der Kamera dokumentiert. Seine Stationen: u.a. Lüchow, Gorleben, Wittenberg, Torgau und Dresden. Den aus dem Filmmaterial entstandenen, rund 60-minütigen Film zeigt Bernd Vieregge in der regioVHS-Reihe „Kultur-Kino“ an diesem Dienstag um 20 Uhr im Haus Müller. Der Eintritt kostet 4,50 Euro.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.